Microsoft schafft die 'Windows Live'-Dachmarke ab
Microsoft hat in der Nacht auf heute bekannt gegeben, dass man die vor sechs Jahren eingeführte Dachmarke Windows Live abschafft. Für seine Internet- und Cloud-Dienste will man künftig eine einheitliche Namensgebung und -linie etablieren.
In einem Beitrag auf dem 'Building Windows 8 Blog' haben Windows-Chef Steven Sinofsky und Windows-Live-Vize Chris Jones angekündigt, dass Microsoft im Hinblick auf den bevorstehenden Start des nächsten Microsoft-Betriebssystems Windows 8 eine Vereinfachung sowie Vereinheitlichung seiner diversen Marken durchführen wird.
Jones verweist zunächst auf die Zahlen bzw. den Erfolg der Online-Dienste von Microsoft, gibt aber zu, dass man es nicht geschafft habe, die Erwartungen an eine "wahrhaftig verbundene Erfahrung" zu erfüllen. Das sei vor allem an der Tatsache gelegen, dass die Dienste und Apps von Windows Live auf Versionen des Microsoft-Betriebssystems aufgebauten, die schlichtweg nicht für Cloud-Angebote designt waren, sondern höchstens für Online-Updates.
Die Namensänderungen in der Übersicht
Mit Windows 8 biete sich dem Unternehmen nun die Gelegenheit zu einem Neustart. Software und Services sollen zu einem Ganzen, dem "Windows-Erlebnis", verschmolzen werden. Desktop- und Metro-Apps, Webbrowser sowie Mobilgeräte sollen künftige eine Einheit bilden.
Aus diesen Gründen kommen Marken wie Windows Live in die Tonne: Der Windows Live Messenger heißt (unter anderem) künftig nur noch allgemein Messaging, Windows Live ID wird zum schlichten Account (bzw. Konto), Windows Live Mail und Outlook Express werden künftig nur als Email bezeichnet.
All diese vereinfachten Dienste bzw. Bezeichnungen sollen sich künftig in Windows 8 sowie Windows Phone nahtlos einfügen. Alle dazugehörigen Anwendungen nennt Microsoft übrigens nun definitiv Apps, wer beispielsweise über das Microsoft-Netzwerk chatten will, wird dann nicht mehr den MSN Messenger nutzen, sondern die Messaging App.
Jones verweist zunächst auf die Zahlen bzw. den Erfolg der Online-Dienste von Microsoft, gibt aber zu, dass man es nicht geschafft habe, die Erwartungen an eine "wahrhaftig verbundene Erfahrung" zu erfüllen. Das sei vor allem an der Tatsache gelegen, dass die Dienste und Apps von Windows Live auf Versionen des Microsoft-Betriebssystems aufgebauten, die schlichtweg nicht für Cloud-Angebote designt waren, sondern höchstens für Online-Updates.
Die Namensänderungen in der Übersicht
Mit Windows 8 biete sich dem Unternehmen nun die Gelegenheit zu einem Neustart. Software und Services sollen zu einem Ganzen, dem "Windows-Erlebnis", verschmolzen werden. Desktop- und Metro-Apps, Webbrowser sowie Mobilgeräte sollen künftige eine Einheit bilden.
Aus diesen Gründen kommen Marken wie Windows Live in die Tonne: Der Windows Live Messenger heißt (unter anderem) künftig nur noch allgemein Messaging, Windows Live ID wird zum schlichten Account (bzw. Konto), Windows Live Mail und Outlook Express werden künftig nur als Email bezeichnet.
All diese vereinfachten Dienste bzw. Bezeichnungen sollen sich künftig in Windows 8 sowie Windows Phone nahtlos einfügen. Alle dazugehörigen Anwendungen nennt Microsoft übrigens nun definitiv Apps, wer beispielsweise über das Microsoft-Netzwerk chatten will, wird dann nicht mehr den MSN Messenger nutzen, sondern die Messaging App.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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