Google Earth bekommt Fotos von Helium-Ballons
Der Suchmaschinenkonzern Google greift bei der Ausstattung seines Dienstes Google Earth nun auch auf Bildmaterial zurück, dass von einer Hobby-Community erstellt wurde. Das Unternehmen integrierte eine Reihe von Luftbildern, die von preiswerten Ballons und Drachen aus aufgenommen wurden.
Die Bilder stammen vom "Public Laboratory for Open Technology and Science". Aufgenommen wurden sie von zahlreichen Nutzern, die sich in ihrer Freizeit mit der Entwicklung von freiem Kartenmaterial beschäftigen. Die Organisation hatte ihren Ursprung in den Geschehnissen rund um die Deepwater Horizon-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.
Vor allem in der Anfangszeit waren kaum öffentliche Informationen über das Ausmaß der Schäden verfügbar, den die Ölbohrungen im offenen Meer und das dabei frei gewordene Erdöl anrichteten. Besorgte Bewohner der betreffenden Regionen griffen zur Selbsthilfe, indem sie Digitalkameras an Helium-Ballons in die Atmosphäre aufsteigen ließen und sich so selbst ein Bild machten.
Im Rahmen des Public Laboratory wurden solche Bestrebungen dann koordiniert und die eingesetzte Technik weiterentwickelt. So steht nun ein Bausatz zur Verfügung, mit dem Unterstützer für weniger als hundert Dollar in die Lage versetzt werden, Luftbilder anzufertigen und in das bestehende Datenmaterial einzupassen. Mit der Zeit wurden dabei immer weitere Regionen abgedeckt.
"Wir sind begeistert darüber, einiges von den Ballon- und Drachen-Bildmaterial vom Public Laboratory in Google Earth übernehmen zu können", erklärte Christiaan Adams vom Google Earth-Team. Dadurch erhält der Dienst hochauflösende Bilder von einigen interessanten Regionen. Dabei werden von einigen markanten Orten Auflösungen erreicht, die bei Satellitenbildern nicht möglich waren. Adams würdigte in diesem Rahmen auch die ehrenamtliche Aktivität, mit der Nutzer wertvolle Datenbestände zusammentragen.
Vor allem in der Anfangszeit waren kaum öffentliche Informationen über das Ausmaß der Schäden verfügbar, den die Ölbohrungen im offenen Meer und das dabei frei gewordene Erdöl anrichteten. Besorgte Bewohner der betreffenden Regionen griffen zur Selbsthilfe, indem sie Digitalkameras an Helium-Ballons in die Atmosphäre aufsteigen ließen und sich so selbst ein Bild machten.
Im Rahmen des Public Laboratory wurden solche Bestrebungen dann koordiniert und die eingesetzte Technik weiterentwickelt. So steht nun ein Bausatz zur Verfügung, mit dem Unterstützer für weniger als hundert Dollar in die Lage versetzt werden, Luftbilder anzufertigen und in das bestehende Datenmaterial einzupassen. Mit der Zeit wurden dabei immer weitere Regionen abgedeckt.
"Wir sind begeistert darüber, einiges von den Ballon- und Drachen-Bildmaterial vom Public Laboratory in Google Earth übernehmen zu können", erklärte Christiaan Adams vom Google Earth-Team. Dadurch erhält der Dienst hochauflösende Bilder von einigen interessanten Regionen. Dabei werden von einigen markanten Orten Auflösungen erreicht, die bei Satellitenbildern nicht möglich waren. Adams würdigte in diesem Rahmen auch die ehrenamtliche Aktivität, mit der Nutzer wertvolle Datenbestände zusammentragen.
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