Ryanair will per App Erotikfilme im Flugzeug zeigen
Ryanair-Chef Michael O'Leary ist immer für kontroverse Aussagen zu haben. Gegenüber der britischen Boulevard-Zeitung 'The Sun' kündigte er nun Pläne für ein Unterhaltungsprogramm an Bord nach Vorbild von Hotels an - Erotikfilme inklusive.
Laut O'Leary soll der angedachte Service unterschiedlichste Dienste ins Flugzeug bringen, etwa Glücks- und Videospiele sowie Filme - dabei soll es auch welche geben, bei denen die "Schauspieler" nicht ganz so viele Klamotten anhaben. "Hotels auf der ganzen Welt haben so etwas, warum also nicht auch wir?" so O'Leary.
Allerdings sagte der Ryanair-Chef, dass dies nicht bedeute, dass diese Art der Unterhaltung auf den Bildschirmen auf den Rückseiten der Sitze ausgestrahlt werden würde, wo jeder mitgucken könnte. Vielmehr denkt man bei Ryanair nach, diesen "Service" über Apps für mobile Geräte wie Tablets und Smartphones zur Verfügung zu stellen - selbstverständlich nur gegen Bezahlung.
Der Hintergrund ist allerdings nicht ganz so unanständig. Die Billigfluglinie überlegt derzeit, ihre Flotte mit Internet über Satellit auszustatten. Das könnte allerdings noch eine Weile dauern, laut Ryanair würde die Aufrüstung der Flugzeuge mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen.
Mittlerweile hat ein Ryanair-Sprecher die Aussagen seines Chefs relativiert. Gegenüber der irischen Seite 'TheJournal' meinte dieser: "Michael ermutigt die Ryanair-Teams, die für Nebeneinkünfte zuständig sind, stets nach neuen Produktmöglichkeiten zu forschen, damit Ryanair die günstigste europäische Fluglinie bleiben kann. Unsere Bordleistungen werden aber stets familienfreundlich sein."
Michael O'Leary sorgt mit seinen Ideen schön regelmäßig für Kontroversen: Zuletzt wollte er - mit Ausnahme einer einzigen - alle Toiletten aus den Ryanair-Fliegern ausbauen, um noch mehr Sitze in den Maschinen unterbringen zu können. Ein anderes O'Leary-"Highlight" war eine angedachte Zusatzgebühr für übergewichtige Passagiere.
Allerdings sagte der Ryanair-Chef, dass dies nicht bedeute, dass diese Art der Unterhaltung auf den Bildschirmen auf den Rückseiten der Sitze ausgestrahlt werden würde, wo jeder mitgucken könnte. Vielmehr denkt man bei Ryanair nach, diesen "Service" über Apps für mobile Geräte wie Tablets und Smartphones zur Verfügung zu stellen - selbstverständlich nur gegen Bezahlung.
Der Hintergrund ist allerdings nicht ganz so unanständig. Die Billigfluglinie überlegt derzeit, ihre Flotte mit Internet über Satellit auszustatten. Das könnte allerdings noch eine Weile dauern, laut Ryanair würde die Aufrüstung der Flugzeuge mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen.
Mittlerweile hat ein Ryanair-Sprecher die Aussagen seines Chefs relativiert. Gegenüber der irischen Seite 'TheJournal' meinte dieser: "Michael ermutigt die Ryanair-Teams, die für Nebeneinkünfte zuständig sind, stets nach neuen Produktmöglichkeiten zu forschen, damit Ryanair die günstigste europäische Fluglinie bleiben kann. Unsere Bordleistungen werden aber stets familienfreundlich sein."
Michael O'Leary sorgt mit seinen Ideen schön regelmäßig für Kontroversen: Zuletzt wollte er - mit Ausnahme einer einzigen - alle Toiletten aus den Ryanair-Fliegern ausbauen, um noch mehr Sitze in den Maschinen unterbringen zu können. Ein anderes O'Leary-"Highlight" war eine angedachte Zusatzgebühr für übergewichtige Passagiere.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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