Oracle beschleunigt MySQL um den Faktor 70
Der Software-Konzern Oracle könnte sich mit seiner neuesten Veröffentlichung wieder ein etwas besseres Ansehen in der Open Source-Community verschaffen. Das Unternehmen hat die Performance der freien Datenbank MySQL deutlich gesteigert und veröffentlichte nun die entsprechenden Quellcodes.
Für die Fassung MySQL Cluster 7.2, die für sehr große Datenbanken im Enterprise-Segment konzipiert ist, sollen die Benchmarks nun belegen, dass die Software problemlos für den Einsatz in kritischen Umgebungen wie den Betrieb großer Webanwendungen oder im Telekommunikationsbereich geeignet ist. Die neue Version soll eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent bereitstellen können.
In einem Cluster aus acht x86-Servern soll es gelungen sein, 1 Milliarde Queries pro Minute - beziehungsweise 17,6 Millionen pro Sekunde -durchzuführen. Dies teilte zumindest das Entwickler-Team mit. Auf dem gleichen Cluster konnten auch 1,8 Millionen UPDATE-Operationen pro Sekunde beziehungsweise 110 Millionen pro Minute durchgeführt werden.
Die Performance der Datenbank wurde damit gegenüber der Vorgängerversion um etwa das 70-Fache gesteigert. Die Operationen können dabei synchron über verschiedene Knoten hinweg repliziert werden, wodurch auch beim Ausfall eines Servers eine hohe Verfügbarkeit ohne Datenverluste gewährleistet ist, hieß es weiter.
Die hohe Geschwindigkeitssteigerung wurde unter anderem durch eine Optimierung des Zusammenspiels der Software mit der Hardware-Plattform erreicht. An verschiedenen Stellen konnten außerdem einige bremsende Faktoren identifiziert und beseitigt werden.
Die Entwickler verbesserten weiterhin die Memcached API, um die Einsatzmöglichkeiten der Datenbank hinter Webanwendungen mit hohen Performance-Anforderungen zu erhöhen. MySQL Cluster 7.2 konnte damit die Zusagen einhalten, die sich in den binnen der letzten neun Monate veröffentlichten Development Milestones abzeichneten.
In einem Cluster aus acht x86-Servern soll es gelungen sein, 1 Milliarde Queries pro Minute - beziehungsweise 17,6 Millionen pro Sekunde -durchzuführen. Dies teilte zumindest das Entwickler-Team mit. Auf dem gleichen Cluster konnten auch 1,8 Millionen UPDATE-Operationen pro Sekunde beziehungsweise 110 Millionen pro Minute durchgeführt werden.
Die Performance der Datenbank wurde damit gegenüber der Vorgängerversion um etwa das 70-Fache gesteigert. Die Operationen können dabei synchron über verschiedene Knoten hinweg repliziert werden, wodurch auch beim Ausfall eines Servers eine hohe Verfügbarkeit ohne Datenverluste gewährleistet ist, hieß es weiter.
Die hohe Geschwindigkeitssteigerung wurde unter anderem durch eine Optimierung des Zusammenspiels der Software mit der Hardware-Plattform erreicht. An verschiedenen Stellen konnten außerdem einige bremsende Faktoren identifiziert und beseitigt werden.
Die Entwickler verbesserten weiterhin die Memcached API, um die Einsatzmöglichkeiten der Datenbank hinter Webanwendungen mit hohen Performance-Anforderungen zu erhöhen. MySQL Cluster 7.2 konnte damit die Zusagen einhalten, die sich in den binnen der letzten neun Monate veröffentlichten Development Milestones abzeichneten.
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Christian Kahle
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