Bund startet Digitalisierung des deutschen Filmerbes
Die Bundesregierung hat eine Initiative zur nachhaltigen Bewahrung des deutschen Filmerbes im digitalen Zeitalter gestartet. Alte Aufnahmen sollen der Bevölkerung so einerseits neu zugänglich gemacht und ihr Erhalt auf Dauer gesichert werden.
"Die Bundesregierung hat das Ziel, unser nationales Filmerbe für die Öffentlichkeit auf Dauer zugänglich zu erhalten. Ohne die Digitalisierung unseres bedeutenden Filmerbes werden wir es künftig in der digitalen Medienwelt nicht mehr sehen können", erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann.
In einem ersten Schritt werden dem Bundesarchiv in diesem Jahr 230.000 Euro für die Digitalisierung von historischem Filmmaterial zur Verfügung gestellt. Durch das Projekt sollen vor allem die technischen Voraussetzungen für die zeitgemäße Sichtung von altem Filmmaterial im Bundesarchiv geschaffen und damit künftige Verwendungen in Film- und Fernsehproduktionen ermöglicht werden.
Als ein wichtiges Ziel dieses Projektes bezeichnete Neumann die Digitalisierung des historischen Filmmaterial zum Ersten Weltkrieg. Dieses soll zum 100. Jahrestag des Beginns dieses Krieges im Jahr 2014 zur öffentlichen Nutzung bereitgestellt werden.
"Als einen weiteren Anschub zur schrittweisen Digitalisierung deutschen Filmerbes werden zusätzlich schon in diesem Jahr sowohl der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung als auch der DEFA-Stiftung jeweils 100.000 Euro aus meinem Etat bereitgestellt", führte der Kulturstaatsminister weiter aus. "Diese Stiftungen zur Pflege des deutschen Filmerbes, für die der Bund eine besondere Verpflichtung sieht, haben wertvolle Filmbestände aus der Vor- und westdeutschen Nachkriegszeit beziehungsweise der ehemaligen DDR."
Darüber hinaus sieht Neumann allerdings auch die Filmbranche in der Verantwortung. Wie bei der gemeinsamen Kraftanstrengung zur Digitalisierung der Kinoleinwände müsse diese über die von ihr finanzierte Filmförderungsanstalt einen substanziellen Beitrag dazu leisten, damit das Filmerbe in den umgerüsteten Kinos weiterhin gezeigt werden kann.
In einem ersten Schritt werden dem Bundesarchiv in diesem Jahr 230.000 Euro für die Digitalisierung von historischem Filmmaterial zur Verfügung gestellt. Durch das Projekt sollen vor allem die technischen Voraussetzungen für die zeitgemäße Sichtung von altem Filmmaterial im Bundesarchiv geschaffen und damit künftige Verwendungen in Film- und Fernsehproduktionen ermöglicht werden.
Als ein wichtiges Ziel dieses Projektes bezeichnete Neumann die Digitalisierung des historischen Filmmaterial zum Ersten Weltkrieg. Dieses soll zum 100. Jahrestag des Beginns dieses Krieges im Jahr 2014 zur öffentlichen Nutzung bereitgestellt werden.
"Als einen weiteren Anschub zur schrittweisen Digitalisierung deutschen Filmerbes werden zusätzlich schon in diesem Jahr sowohl der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung als auch der DEFA-Stiftung jeweils 100.000 Euro aus meinem Etat bereitgestellt", führte der Kulturstaatsminister weiter aus. "Diese Stiftungen zur Pflege des deutschen Filmerbes, für die der Bund eine besondere Verpflichtung sieht, haben wertvolle Filmbestände aus der Vor- und westdeutschen Nachkriegszeit beziehungsweise der ehemaligen DDR."
Darüber hinaus sieht Neumann allerdings auch die Filmbranche in der Verantwortung. Wie bei der gemeinsamen Kraftanstrengung zur Digitalisierung der Kinoleinwände müsse diese über die von ihr finanzierte Filmförderungsanstalt einen substanziellen Beitrag dazu leisten, damit das Filmerbe in den umgerüsteten Kinos weiterhin gezeigt werden kann.
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Christian Kahle
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