LTE-Ausbau geht erst im nächsten Jahr in die Vollen
Die umfassende Aufrüstung von Mobilfunknetzen auf den neuen Standard LTE wird wohl erst im kommenden Jahr richtig los gehen. Weltweit werden dann Netzbetreiber größere Summen in neue Technik investieren. Davon geht das Marktforschungsunternehmen iSuppli in einer aktuellen Prognose aus.
In der zweiten Jahreshälfte 2009 begannen die ersten Netzbetreiber in den Industriestaaten zaghaft mit der Installation der ersten LTE-Basisstationen. 2010 waren dann weltweit schon 160 Unternehmen dabei, Testphasen durchzuführen oder teils auch schon in den kommerziellen Betrieb zu wechseln. Die Zahl stieg im vergangenen Jahr auf 200.
Auch in diesem Jahr werden weitere dazustoßen. Die Marktforscher rechnen damit, dass die Investitionen in die neue Technologie 2012 auf einem Wert von 8,7 Milliarden Dollar weltweit ankommen. Der echte Boom wird dann für das kommende Jahr erwartet. Die Ausgaben werden sich dann fast verdreifachen: Auf einen Wert von 24,3 Milliarden Dollar. 2015 werden voraussichtlich bereits 36,1 Milliarden Dollar für LTE-Technik ausgegeben.
Vorerst bleibt also die 3,5G-Technologie - zumeist HSDPA+ - die vorherrschende Technik für mobile Datenverbindungen. LTE wird nach Einschätzung der Marktforscher etwa fünf Jahre nach dem Start der ersten Angebote, also Ende 2014 oder Anfang 2015 zur dominierenden Technologie.
Die aktuell hohen Investitionen in 3,5G werden dann schlagartig sinken. Im nächsten Jahr werden für diese Technologie noch schätzungsweise 19,8 Milliarden Dollar ausgegeben. Zwei Jahre darauf wird es mit 9 Milliarden Dollar nicht einmal mehr die Hälfte dessen sein.
Wie die Marktforscher ausführten, bedeutet LTE nicht nur ein Upgrade der bestehenden Netze, sondern mittelfristig auch eine Umstrukturierung der Netzarchitektur. Hier werden demnach vor allem die so genannten Metro-Zellen eine Rolle spielen. Dabei handelt es sich um kleinere Sendestationen, die in bestimmten Kernbereichen mit einem hohen Datendurchsatz zum Einsatz kommen. Diese werden beispielsweise neben WLAN-Hotspots an belebten öffentlichen Plätzen installiert.
Auch in diesem Jahr werden weitere dazustoßen. Die Marktforscher rechnen damit, dass die Investitionen in die neue Technologie 2012 auf einem Wert von 8,7 Milliarden Dollar weltweit ankommen. Der echte Boom wird dann für das kommende Jahr erwartet. Die Ausgaben werden sich dann fast verdreifachen: Auf einen Wert von 24,3 Milliarden Dollar. 2015 werden voraussichtlich bereits 36,1 Milliarden Dollar für LTE-Technik ausgegeben.
Vorerst bleibt also die 3,5G-Technologie - zumeist HSDPA+ - die vorherrschende Technik für mobile Datenverbindungen. LTE wird nach Einschätzung der Marktforscher etwa fünf Jahre nach dem Start der ersten Angebote, also Ende 2014 oder Anfang 2015 zur dominierenden Technologie.
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Wie die Marktforscher ausführten, bedeutet LTE nicht nur ein Upgrade der bestehenden Netze, sondern mittelfristig auch eine Umstrukturierung der Netzarchitektur. Hier werden demnach vor allem die so genannten Metro-Zellen eine Rolle spielen. Dabei handelt es sich um kleinere Sendestationen, die in bestimmten Kernbereichen mit einem hohen Datendurchsatz zum Einsatz kommen. Diese werden beispielsweise neben WLAN-Hotspots an belebten öffentlichen Plätzen installiert.
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