Minecraft bittet um die Erlaubnis zum Schnüffeln
Eine nicht ganz alltägliche Frage bzw. Bitte hat Minecraft-Erfinder Markus "Notch" Persson an die Community des Kreativspieles gestellt: Weil Entwickler Mojang keine Ahnung über die eigene Kundschaft hat, lässt Notch darüber abstimmen, ob die Spieler mit dem Sammeln anonymer Daten einverstanden wären.
Wie Persson auf seinem Blog 'The Word of Notch' schreibt, habe der Minecraft-Entwickler Mojang praktisch keine Ahnung, wie das Spiel von seinen Usern genutzt wird. Derzeit könne man gerade einmal die Logins nachverfolgen. Ist man aber erst mal im Spiel drin, habe Mojang keine Möglichkeit, zu sehen, was danach passiert.
Notch schreibt weiter, dass es "unglaublich cool" wäre, wenn man eine Art Spieler-Tracking integrieren könnte. Dabei würden ausschließlich anonyme und nicht-private Daten übermittelt werden, indem sich das Spiel mit der Minecraft.net verbindet.
Der unabhängige Entwickler benötigt dabei ausschließlich Spiel-spezifische Informationen: Dazu zählen Daten wie die Art des Spiels (Einzelspieler oder Multiplayer), Betriebssystem (Windows oder Mac), wie lang eine jeweilige Spielsession ist und ob man Minecraft über den heruntergeladenen Client oder das Applet auf der Webseite spielt.
Markus Persson gibt an, dass sich diese Datenerfassung vermutlich alle zehn Minuten mit dem entsprechenden Server verbinden würde, sodass man "Halb-Echtzeitdaten" erhalten würde. Notch versprach dabei die für den Indie-Entwickler übliche Transparenz: Alle erfassten Daten würde man mit der Spieler-Community teilen und offenlegen.
Da Mojang diese (an sich harmlose) Tracking-Funktion nicht ohne das Einverständnis der Community einführen will, lässt Notch derzeit darüber abstimmen. Bisher haben rund 75.000 Nutzer ihre Stimme abgegeben. Ein überwiegender Teil befürwortet diese Datenerfassung, rund 85 Prozent waren bisher dafür.
Notch schreibt weiter, dass es "unglaublich cool" wäre, wenn man eine Art Spieler-Tracking integrieren könnte. Dabei würden ausschließlich anonyme und nicht-private Daten übermittelt werden, indem sich das Spiel mit der Minecraft.net verbindet.
Der unabhängige Entwickler benötigt dabei ausschließlich Spiel-spezifische Informationen: Dazu zählen Daten wie die Art des Spiels (Einzelspieler oder Multiplayer), Betriebssystem (Windows oder Mac), wie lang eine jeweilige Spielsession ist und ob man Minecraft über den heruntergeladenen Client oder das Applet auf der Webseite spielt.
Markus Persson gibt an, dass sich diese Datenerfassung vermutlich alle zehn Minuten mit dem entsprechenden Server verbinden würde, sodass man "Halb-Echtzeitdaten" erhalten würde. Notch versprach dabei die für den Indie-Entwickler übliche Transparenz: Alle erfassten Daten würde man mit der Spieler-Community teilen und offenlegen.
Da Mojang diese (an sich harmlose) Tracking-Funktion nicht ohne das Einverständnis der Community einführen will, lässt Notch derzeit darüber abstimmen. Bisher haben rund 75.000 Nutzer ihre Stimme abgegeben. Ein überwiegender Teil befürwortet diese Datenerfassung, rund 85 Prozent waren bisher dafür.
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