Nokia will sich vorerst auf Europa konzentrieren
Morgen enthüllt Nokia seine lang erwarteten Windows-Phone-7-Smartphones. Der finnische Konzern, der sich exklusiv an das mobile Betriebssystem von Microsoft gebunden hat, wird den US-Markt aber offenbar vorerst links liegen lassen.
Laut einem Bericht von 'Advertising Age' könnte Nokia dem US-Markt vorerst fernbleiben und sich zunächst vor allem auf das europäische Geschäft konzentrieren. Nach Informationen des Werbe-Fachportals wird der finnische Hersteller seine Marketing-Aktivitäten in den Vereinigten Staaten erst im Jahr 2012 beginnen.
Deshalb ist auch unklar, ob die neuen Windows-Phone-Geräte, die morgen im Rahmen der Nokia World in London vorgestellt werden sollen, überhaupt in den USA gleich erhältlich sein werden.
Nokia scheint also der Konkurrenz kampflos das besonders wichtige Weihnachtsgeschäft zu überlassen. Apple, Google, HTC und Samsung haben allesamt rechtzeitig neue Geräte vorgestellt und ihre Werbeaktivitäten intensiviert.
Diese Zurückhaltung steht im Widerspruch zu den Aussagen des neuen Nokia-Chefs Stephen Elop, der sich bei seinem Amtsantritt vor rund einem Jahr ausführlich zum Scheitern des Handyherstellers am US-Markt geäußert hatte. Elop versprach damals, dies zu beheben. Laut einem Analysten, den Advertising Age zitiert, sei das aber keine schlechte Entscheidung: "Nokia muss seinen Stand in Europa verteidigen und stärken, bevor es überhaupt an andere Märkte denken kann."
Diese Einschätzung teilt auch 'Techie Buzz': Derzeit gebe es in Europa nicht genügend Windows-Phone-Geräte der zweiten Generation, auch die erste sei weitgehend enttäuschend gewesen. Sollte sich Nokia dank guter Geräte als der führende Windows-Phone-7-Hersteller in Europa etablieren und noch dazu genügend WP7-Handys verkaufen können, dann könnten die Finnen wieder einiges an Ansehen zurückgewinnen. Und das würde auch eine Rückkehr auf den US-Markt deutlich erleichtern.
Nokia scheint also der Konkurrenz kampflos das besonders wichtige Weihnachtsgeschäft zu überlassen. Apple, Google, HTC und Samsung haben allesamt rechtzeitig neue Geräte vorgestellt und ihre Werbeaktivitäten intensiviert.
Diese Zurückhaltung steht im Widerspruch zu den Aussagen des neuen Nokia-Chefs Stephen Elop, der sich bei seinem Amtsantritt vor rund einem Jahr ausführlich zum Scheitern des Handyherstellers am US-Markt geäußert hatte. Elop versprach damals, dies zu beheben. Laut einem Analysten, den Advertising Age zitiert, sei das aber keine schlechte Entscheidung: "Nokia muss seinen Stand in Europa verteidigen und stärken, bevor es überhaupt an andere Märkte denken kann."
Diese Einschätzung teilt auch 'Techie Buzz': Derzeit gebe es in Europa nicht genügend Windows-Phone-Geräte der zweiten Generation, auch die erste sei weitgehend enttäuschend gewesen. Sollte sich Nokia dank guter Geräte als der führende Windows-Phone-7-Hersteller in Europa etablieren und noch dazu genügend WP7-Handys verkaufen können, dann könnten die Finnen wieder einiges an Ansehen zurückgewinnen. Und das würde auch eine Rückkehr auf den US-Markt deutlich erleichtern.
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