Hewlett-Packard feuert über 500 WebOS-Mitarbeiter
Wie das Technologie-Blog 'AllThingsD' des Wall Street Journals vor kurzem berichtete, hat der US-amerikanische Technologiekonzern Hewlett-Packard mehr als 500 Mitarbeiter der WebOS Global Business Unit (GBU) entlassen.
Bis zum Endes des Geschäftsjahres (31. Oktober) sind es nur noch wenige Wochen hin, nun hat sich das Unternehmen Hewlett-Packard von über 500 Mitarbeitern getrennt. Hierbei handelt es sich vor allen Dingen um Mitarbeiter aus den Bereichen Hardware-Entwicklung sowie Vertrieb. Gemäß einer Twitter-Meldung eines HP-Entwicklers scheint die Software-Abteilung hingegen nicht betroffen zu sein.
Bereits am 18. August dieses Jahres hatte HP angekündigt, die Produktion von WebOS-Hardware bis zum Ende des Geschäftsjahres einstellen zu wollen. Darüber hinaus spielte man innerhalb des Unternehmens mit dem Gedanken, seine PC- und Notebook-Abteilung auszugliedern.
HP hatte den Tablet-PC Touchpad sowie die neuen WebOS-Smartphones Veer und Pre3 in der jüngsten Vergangenheit zu Schleuderpreisen unters Volk gebracht. Die Aktion erfreute sich einer riesigen Nachfrage und so wurden die Artikel noch zu echten Verkaufsschlagern.
An der von Firmenchef Léo Apotheker ins Rollen gebrachten Umstrukturierung des Unternehmens änderte dieser kurzzeitige Erfolg allerdings nicht, immerhin erfolgte der Verkauf der Geräte deutlich unter dem Herstellungspreis. Nun will Hewlett-Packard seinen Fokus auf Business-Software und -Dienstleistungen lenken.
Das Tablet-Geschäft solle jedoch auch nicht ganz aufgegeben werden. So erklärte Todd Bradley, seines Zeichens Chef von HPs Personal Systems Group (PSG), vor wenigen Tagen gegenüber der 'WirtschaftsWoche', dass man künftig definitiv eine führende Rolle im Tablet-Markt innehaben wolle und auch werde. WebOS wird hierbei allem Anschein nach allerdings keine große Rolle mehr spielen.
Erst im April letzten Jahres hatte HP den Smartphone-Hersteller Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar (umgerechnet in etwa 877 Millionen Euro) übernommen, um sich das vielgelobte WebOS-Mobilbetriebssystem von dem kurz vor der Pleite stehenden Unternehmen sichern zu können. Die verbliebenen Mitarbeiter der WebOS GBU sollen das Betriebssystem nun weiterentwickeln, bis sich ein Lizenznehmer oder Käufer findet.
Bereits am 18. August dieses Jahres hatte HP angekündigt, die Produktion von WebOS-Hardware bis zum Ende des Geschäftsjahres einstellen zu wollen. Darüber hinaus spielte man innerhalb des Unternehmens mit dem Gedanken, seine PC- und Notebook-Abteilung auszugliedern.
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An der von Firmenchef Léo Apotheker ins Rollen gebrachten Umstrukturierung des Unternehmens änderte dieser kurzzeitige Erfolg allerdings nicht, immerhin erfolgte der Verkauf der Geräte deutlich unter dem Herstellungspreis. Nun will Hewlett-Packard seinen Fokus auf Business-Software und -Dienstleistungen lenken.
Das Tablet-Geschäft solle jedoch auch nicht ganz aufgegeben werden. So erklärte Todd Bradley, seines Zeichens Chef von HPs Personal Systems Group (PSG), vor wenigen Tagen gegenüber der 'WirtschaftsWoche', dass man künftig definitiv eine führende Rolle im Tablet-Markt innehaben wolle und auch werde. WebOS wird hierbei allem Anschein nach allerdings keine große Rolle mehr spielen.
Erst im April letzten Jahres hatte HP den Smartphone-Hersteller Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar (umgerechnet in etwa 877 Millionen Euro) übernommen, um sich das vielgelobte WebOS-Mobilbetriebssystem von dem kurz vor der Pleite stehenden Unternehmen sichern zu können. Die verbliebenen Mitarbeiter der WebOS GBU sollen das Betriebssystem nun weiterentwickeln, bis sich ein Lizenznehmer oder Käufer findet.
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