Android-Suchfunktion:
Razzia bei Google Südkorea
Die südkoreanische Polizei hat im Auftrag der nationalen Wettbewerbsbehörde FTC die lokale Niederlassung des Suchmaschinenkonzerns Google durchsucht, berichtet das 'Wall Street Journal' unter Berufung auf eine informierte Quelle. Hintergrund dessen sind Ermittlungen hinsichtlich der Behinderung von Wettbewerbern auf Grundlage einer marktbeherrschenden Position.
Die FTC geht einer Beschwerde von Konkurrenten nach, die behaupten, Google verhindere aktiv, dass auf Android-Smartphones eine andere Suchmaschine als die firmeneigene voreingestellt wird. Dies hatten die südkoreanischen Firmen Daum Communication und NHN in einer im Frühjahr eingereichten Beschwerde behauptet.
Die beiden Beschwerdeführer betreiben gemeinsam das Such-Portal Naver, das sich an südkoreanische Nutzer richtet. Nun würden sie es gern sehen, dass die Mobilfunkbetreiber den Zugang zu dem Dienst auf Android-Smartphones vorinstallieren. Allerdings sieht man keine Möglichkeit, den Nutzer zumindest gleichberechtig zur Google-Suche zu erreichen.
Bei der Nutzung der Suchfelder bekommt der Anwender unter Android automatisch die Suchergebnisse von Google angezeigt. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, auch Werbung auszuliefern - das ist letztlich das Geschäftsmodell hinter dem kostenlos angebotenen Smartphone-Betriebssystem.
Die lokalen Anbieter sehen darin eine klare Behinderung ihres eigenen Geschäfts. Allerdings stellt sich die Frage, ob Google hier wirklich aktiv daran arbeitet, eine andere Voreinstellung zu verhindern. In einer Stellungnahme des Unternehmens klingt dies zumindest anders.
Eine Sprecherin des Konzerns merkte an, dass Android eine offene Plattform ist und es jedem Netzbetreiber oder Smartphone-Hersteller frei steht, zu entscheiden, welche Apps und Dienste mit den Geräten ausgeliefert werden. Google schreibe niemandem vor, auch die Services des Suchmaschinen-Konzerns zu verwenden.
Die beiden Beschwerdeführer betreiben gemeinsam das Such-Portal Naver, das sich an südkoreanische Nutzer richtet. Nun würden sie es gern sehen, dass die Mobilfunkbetreiber den Zugang zu dem Dienst auf Android-Smartphones vorinstallieren. Allerdings sieht man keine Möglichkeit, den Nutzer zumindest gleichberechtig zur Google-Suche zu erreichen.
Bei der Nutzung der Suchfelder bekommt der Anwender unter Android automatisch die Suchergebnisse von Google angezeigt. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, auch Werbung auszuliefern - das ist letztlich das Geschäftsmodell hinter dem kostenlos angebotenen Smartphone-Betriebssystem.
Die lokalen Anbieter sehen darin eine klare Behinderung ihres eigenen Geschäfts. Allerdings stellt sich die Frage, ob Google hier wirklich aktiv daran arbeitet, eine andere Voreinstellung zu verhindern. In einer Stellungnahme des Unternehmens klingt dies zumindest anders.
Eine Sprecherin des Konzerns merkte an, dass Android eine offene Plattform ist und es jedem Netzbetreiber oder Smartphone-Hersteller frei steht, zu entscheiden, welche Apps und Dienste mit den Geräten ausgeliefert werden. Google schreibe niemandem vor, auch die Services des Suchmaschinen-Konzerns zu verwenden.
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