Ultrabooks: MacBook Air-Preis unterbieten ist schwer
Der Chiphersteller Intel hat mit dem Ultrabook zwar ein Referenz-Design vorgestellt, auf dessen Basis Computer-Hersteller Notebooks produzieren können, die in Sachen Formfaktor und Leistung eine Konkurrenz zu Apples MacBook Air darstellen - allerdings stellen die Produktionskosten ein Problem dar.
Apple ist in den letzten Jahren geschickt und vorausschauend mit seinen Zulieferern umgegangen. So übernahm der Computer-Konzern Teile der hohen Investitionskosten, die für den Bau von Produktionslinien auf Basis moderner Technologien aufgebracht werden müssen.
Im Gegenzug sicherte sich das Unternehmen so bestimmte Anteile am Produkt-Ausstoß zu attraktiven Preisen. So kann man in Cupertino beispielsweise große Mengen Flash-Speicher deutlich billiger erwerben als die Konkurrenz, die mit anderen Wettbewerbern um die knappen Restmengen feilschen.
Bereits bei den Tablets führte dies dazu, dass es kaum möglich ist, Geräte zu entwickeln, die bei gleicher oder besserer Ausstattung preiswerter als das iPad angeboten werden können. Diese Entwicklung scheint nun auch auf den Bereich der Notebooks überzugreifen, wo Apple bisher im Ruf stand, sich seinen Namen gut bezahlen zu lassen.
So hat der chinesische Hersteller Lenovo inzwischen bestätigt, eigene Ultrabooks zu entwickeln. Bei dem Unternehmen geht man aber davon aus, dass es erst im Laufe des kommenden Jahres möglich sein wird, einen Einstiegspreis von unter tausend Dollar, die das schwächste MacBook Air kostet, aufrufen zu können - wenn man sich nicht mit einer sehr schmalen Gewinnmarge abfinden will, über die ja schließlich der Vorschuss für die Entwicklung bezahlt werden will.
Während Lenovo sich noch relativ gelassen gibt, wirken andere Hersteller schon nervöser. So berichtete das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes' kürzlich, dass vom CPU-Lieferanten Intel ein stärkeres Entgegenkommen verlangt wird. Dieser hatte bereits zugesagt, dass man den Produzenten, die das Risiko eingehen und mit als erste Ultrabooks auf den Markt bringen, einen Preisnachlass von 20 Prozent gewährt.
Die für die flachen Notebooks vorgesehenen Prozessoren kommen so auf Preise zwischen etwa 250 und 320 Dollar, womit sie jeweils rund ein Drittel der gesamten Produktionskosten ausmachen. Intel wurde daraufhin aufgefordert, ganze 50 Prozent Rabatt für Früheinsteiger zu bieten - das lehnte der Konzern aber ab.
Im Gegenzug sicherte sich das Unternehmen so bestimmte Anteile am Produkt-Ausstoß zu attraktiven Preisen. So kann man in Cupertino beispielsweise große Mengen Flash-Speicher deutlich billiger erwerben als die Konkurrenz, die mit anderen Wettbewerbern um die knappen Restmengen feilschen.
Bereits bei den Tablets führte dies dazu, dass es kaum möglich ist, Geräte zu entwickeln, die bei gleicher oder besserer Ausstattung preiswerter als das iPad angeboten werden können. Diese Entwicklung scheint nun auch auf den Bereich der Notebooks überzugreifen, wo Apple bisher im Ruf stand, sich seinen Namen gut bezahlen zu lassen.
So hat der chinesische Hersteller Lenovo inzwischen bestätigt, eigene Ultrabooks zu entwickeln. Bei dem Unternehmen geht man aber davon aus, dass es erst im Laufe des kommenden Jahres möglich sein wird, einen Einstiegspreis von unter tausend Dollar, die das schwächste MacBook Air kostet, aufrufen zu können - wenn man sich nicht mit einer sehr schmalen Gewinnmarge abfinden will, über die ja schließlich der Vorschuss für die Entwicklung bezahlt werden will.
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Die für die flachen Notebooks vorgesehenen Prozessoren kommen so auf Preise zwischen etwa 250 und 320 Dollar, womit sie jeweils rund ein Drittel der gesamten Produktionskosten ausmachen. Intel wurde daraufhin aufgefordert, ganze 50 Prozent Rabatt für Früheinsteiger zu bieten - das lehnte der Konzern aber ab.
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