Cloud Computing: US-Regierung will Geld sparen

Die Regierung der Vereinigten Staaten will in der kommenden Zeit verstärkt auf das so genannte Cloud Computing setzen und in den kommenden Jahren 40 Prozent der eigenen Rechenzentren in den USA schließen. Vivek Kundra, Chief Information Officer der US-amerikanischen Regierung, hat sich in diesem Zusammenhang mit der 'New York Times' unterhalten. Seinen Angaben zufolge könne man mit den Möglichkeiten, welche sich durch das Cloud Computing ergeben, Milliarden von Dollar einsparen.

Die Schließung von 800 der insgesamt 2000 Rechenzentren sei ferner Teil eines größeren Plans, sagte der Chief Information Officer. Auf diese Weise soll unter dem Strich die Effizienz deutlich gesteigert werden.

Aus den Plänen geht hervor, dass Kosten für individuelle Regierungsstellen reduziert werden sollen. Diese müssten folglich nicht mehr ihre eigene Hardware und Software kaufen, wenn man auf das Cloud Computing setzen würde.

Die reine Schließung der Rechenzentren soll laut Kundra Einsparungen von drei Milliarden US-Dollar bringen. Noch in diesem Jahr will die US-Regierung über 130 Rechenzentren schließen. Nicht zu vergessen sei in diesem Zusammenhang auch der positive Effekt auf die Umwelt, heißt es.

In dem besagen Gespräch ging Vivek Kundra nicht darauf ein, dass in diesem Zusammenhang auch zahlreiche Arbeitsplätze wegfallen werden.
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