Adobe lockt Final Cut-Nutzer mit halbem Preis

Der Software-Hersteller Adobe will die aktuelle Aufregung um Apples neue Version der Filmschnitt-Software Final Cut Pro nutzen, um deren Nutzer auf seine Seit zu ziehen. Im Rahmen seines in aller Eile aufgesetzten "Switcher Program" bietet das Unternehmen deutliche Preisnachlässe. Wie das Unternehmen mitteilte, erhalten alle Nutzer, die bisher mit Final Cut Pro oder Avid Media Composer arbeiteten und sich nun für einen Umstieg auf die Creative Suite CS 5.5 Production Premium oder Premiere Pro CS 5.5 immerhin die Hälfte des Kaufpreises erlassen.

Apple hatte Final Cut Pro in der letzten Woche in einer neuen Version auf den Markt gebracht. Die Software wurde von Grund auf neu geschrieben. Zwar bringt sie eine Reihe von Funktionen und Technologien mit, die den Videoschnitt erheblich erleichtern, allerdings fehlen einige Features des Vorgängers und es kommt zu Inkompatibilitäten.

Das wohl massivste Problem: Aktuell lassen sich Video-Projekte, die mit älteren Final Cut Pro-Versionen erstellt wurden, nicht in die neue Fassung importieren. Daraufhin forderten inzwischen 6.600 Unterzeichner einer Petition, dass Apple zumindest den Support für die Vorgängerversion verlängert.

Apple versuchte inzwischen die Wogen wegen fehlender Funktionen zu glätten. Demnach verfüge Final Cut Pro über eine Schnittstelle für Plugins, über die je nach Bedarf zusätzliche Features nachgerüstet werden können. Hier arbeite man mit verschiedenen Partnern zusammen, damit schnell ein breiteres Angebot entsteht. Film, Kino, Filmrolle Film, Kino, Filmrolle
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