Distribute.IT: Angriff zerstörte tausende Webseiten
Das Unternehmen verzeichnete in der vergangenen Woche einen Angriff auf seine Shared-Hosting-Server. Dabei wurden im großen Umfang Daten zerstört. Seitdem habe man alle Anstrengungen unternommen, die Informationen zurückzugewinnen, was aber nicht von Erfolg gekrönt war, teilte das Unternehmen mit.
"Um die Situation verständlich zu machen: Unsere größten Befürchtungen haben sich bestätigt, nicht nur die Daten auf den Produktionssystemen, sondern auch Backups, Snaphots und andere Informationen, die eine Wiederherstellung ermöglicht hätten, gingen verloren", hieß es in einer Stellungnahme.
Betroffen sind insgesamt 4.800 Domains, die zusammen auf vier Servern lagen. Mangels freier Ressourcen ist es nicht sofort möglich, den betroffenen Kunden zumindest neue Konten auf anderen Systemen einzurichten. Dies dürfte zumindest für jene Nutzer ein Problem darstellen, die wichtige E-Mail-Konten mit über den Dienst laufen ließen.
Aktuell habe man keine andere Wahl, als solchen Kunden tatkräftig dabei zur Seite zu stehen, mit ihrer Domain zu einem anderen Hoster zu wechseln. Man betonte aber auch, dass man jenen Kunden, die sich entscheiden, trotz des massiven Problems bei Distribute.IT zu bleiben, besonders dankbar ist.
Aktuell arbeite man weiter an dem Versuch, zumindest einen Teil der Daten zu rekonstruieren, auch wenn es dabei nur sehr geringe Erfolgschancen gibt. Zu den Angreifern gibt es derzeit noch keine konkreten Informationen. Allerdings scheinen diese es gezielt darauf abgesehen zu haben, den Geschäftsbetrieb des Hosters massiv zu stören. Immerhin haben sie offenbar keine Daten abgegriffen, sondern zerstörten gezielt die Header der Festplatten.
"Um die Situation verständlich zu machen: Unsere größten Befürchtungen haben sich bestätigt, nicht nur die Daten auf den Produktionssystemen, sondern auch Backups, Snaphots und andere Informationen, die eine Wiederherstellung ermöglicht hätten, gingen verloren", hieß es in einer Stellungnahme.
Betroffen sind insgesamt 4.800 Domains, die zusammen auf vier Servern lagen. Mangels freier Ressourcen ist es nicht sofort möglich, den betroffenen Kunden zumindest neue Konten auf anderen Systemen einzurichten. Dies dürfte zumindest für jene Nutzer ein Problem darstellen, die wichtige E-Mail-Konten mit über den Dienst laufen ließen.
Aktuell habe man keine andere Wahl, als solchen Kunden tatkräftig dabei zur Seite zu stehen, mit ihrer Domain zu einem anderen Hoster zu wechseln. Man betonte aber auch, dass man jenen Kunden, die sich entscheiden, trotz des massiven Problems bei Distribute.IT zu bleiben, besonders dankbar ist.
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Christian Kahle
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