IT-Markt kratzt trotz Japan an der Billionen-Marke
Im Jahr 2012 soll sich das Wachstum demnach weiter beschleunigen. Der IT-Markt soll dann um 5,4 Prozent zulegen und erstmals die Umsatzgrenze von einer Billionen Euro überschreiten. "Weder das Erdbeben in Japan noch die finanzpolitischen Unsicherheiten in Europa haben größere Auswirkungen auf die weltweite IT-Nachfrage", zeigte sich BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer zuversichtlich.
Wachstumstreiber sind aktuell die großen Schwellenländer China, Russland, Indien und Brasilien mit zum Teil zweistelligen Zuwachsraten. Laut EITO steigt der Umsatz mit IT in China in diesem Jahr voraussichtlich um 11,3 Prozent auf 55 Milliarden Euro. In Russland und Indien legt der Markt laut Prognose jeweils um 14,5 Prozent zu und in Brasilien um 8,7 Prozent.
In einigen europäischen Ländern wie Großbritannien, Spanien, Griechenland oder Irland hingegen leiden wegen der hohen Staatsverschuldung die IT-Investitionen der öffentlichen Hand und die Verbraucher halten sich bei ihren Ausgaben zurück. In der Europäischen Union beträgt das Wachstum deshalb nur 2,9 Prozent auf 314,6 Milliarden Euro. Deutschland kann sich von dieser Entwicklung abkoppeln und liegt mit einem Plus von 4,3 Prozent im Jahr 2011 deutlich über dem EU-Durchschnitt. Der US-Markt legt um 3,9 Prozent zu.
Für Japan reduziert das EITO wegen der Folgen der Naturkatastrophe seine Prognose auf minus 1,2 Prozent im Jahr 2011. Zuvor war mit einem leichten Umsatzplus gerechnet worden. Zu erwarten sei, dass Staat und Wirtschaft zunächst in den Wiederaufbau von Gebäuden und Infrastruktur investieren, hieß es. Zudem gebe es negative Wirkungen auf das Verbrauchervertrauen. Allerdings sind die Folgen der Katastrophe regional begrenzt.
Wachstumstreiber sind aktuell die großen Schwellenländer China, Russland, Indien und Brasilien mit zum Teil zweistelligen Zuwachsraten. Laut EITO steigt der Umsatz mit IT in China in diesem Jahr voraussichtlich um 11,3 Prozent auf 55 Milliarden Euro. In Russland und Indien legt der Markt laut Prognose jeweils um 14,5 Prozent zu und in Brasilien um 8,7 Prozent.
In einigen europäischen Ländern wie Großbritannien, Spanien, Griechenland oder Irland hingegen leiden wegen der hohen Staatsverschuldung die IT-Investitionen der öffentlichen Hand und die Verbraucher halten sich bei ihren Ausgaben zurück. In der Europäischen Union beträgt das Wachstum deshalb nur 2,9 Prozent auf 314,6 Milliarden Euro. Deutschland kann sich von dieser Entwicklung abkoppeln und liegt mit einem Plus von 4,3 Prozent im Jahr 2011 deutlich über dem EU-Durchschnitt. Der US-Markt legt um 3,9 Prozent zu.
Für Japan reduziert das EITO wegen der Folgen der Naturkatastrophe seine Prognose auf minus 1,2 Prozent im Jahr 2011. Zuvor war mit einem leichten Umsatzplus gerechnet worden. Zu erwarten sei, dass Staat und Wirtschaft zunächst in den Wiederaufbau von Gebäuden und Infrastruktur investieren, hieß es. Zudem gebe es negative Wirkungen auf das Verbrauchervertrauen. Allerdings sind die Folgen der Katastrophe regional begrenzt.
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