Ricoh kündigt 10.000 Entlassungen weltweit an
Ricoh wurde durch die Weltwirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 hart getroffen. Im Anschluss gelang es dem Unternehmen nicht, wieder auf die Erfolgsspur zu kommen. Eine Ursache dafür lag am relativ starken Kurs des Yen. In Verbindung mit sehr zurückhaltenden Investitionen von Unternehmenskunden konnte man so nicht besonders gut wirtschaften.
Weltweit zählt die Ricoh-Belegschaft derzeit über 100.000 Menschen. Die ersten Entlassungen größeren Umfangs werden den Angaben zufolge den japanischen Heimatmarkt treffen, wo rund 40.000 Mitarbeiter tätig sind. Allerdings wird laut den Ankündigungen von Ricoh-President Shiro Kondo keine Region, in der der Konzern aktiv ist, ungeschoren davon kommen.
Ziel sei es dabei, die Arbeiten effizienter zu gestalten. Dafür soll unter anderem geprüft werden, in welchen Bereichen die Entwicklung und Fertigung von Produkten durch einen Einsatz von mehr Personal nicht unbedingt beschleunigt wird, so Kondo. Für die Beschäftigten, die ihren Arbeitsplatz behalten, wird dies also einen größeren Druck zur Folge haben.
Die Entlassungen sollen außerdem mit einer Umstrukturierung einher gehen. Rund 15.000 Beschäftigte sollen anderen Projekten zugeteilt werden, die größere Entwicklungspotenziale aufweisen. Segmente, die Verluste schreiben, will der Konzern komplett abstoßen.
Damit will das Management wieder zu höheren Gewinnen kommen. Ricoh verzeichnete in dem im März 2008 abgeschlossenen Geschäftsjahr noch einen Gewinn von 1,22 Milliarden Dollar. Ein Jahr später waren es nur noch 79 Millionen Dollar. Bis zum letzten Jahr konnte sich der Konzern erst wieder auf 239 Millionen Dollar hocharbeiten.
Weltweit zählt die Ricoh-Belegschaft derzeit über 100.000 Menschen. Die ersten Entlassungen größeren Umfangs werden den Angaben zufolge den japanischen Heimatmarkt treffen, wo rund 40.000 Mitarbeiter tätig sind. Allerdings wird laut den Ankündigungen von Ricoh-President Shiro Kondo keine Region, in der der Konzern aktiv ist, ungeschoren davon kommen.
Ziel sei es dabei, die Arbeiten effizienter zu gestalten. Dafür soll unter anderem geprüft werden, in welchen Bereichen die Entwicklung und Fertigung von Produkten durch einen Einsatz von mehr Personal nicht unbedingt beschleunigt wird, so Kondo. Für die Beschäftigten, die ihren Arbeitsplatz behalten, wird dies also einen größeren Druck zur Folge haben.
Die Entlassungen sollen außerdem mit einer Umstrukturierung einher gehen. Rund 15.000 Beschäftigte sollen anderen Projekten zugeteilt werden, die größere Entwicklungspotenziale aufweisen. Segmente, die Verluste schreiben, will der Konzern komplett abstoßen.
Damit will das Management wieder zu höheren Gewinnen kommen. Ricoh verzeichnete in dem im März 2008 abgeschlossenen Geschäftsjahr noch einen Gewinn von 1,22 Milliarden Dollar. Ein Jahr später waren es nur noch 79 Millionen Dollar. Bis zum letzten Jahr konnte sich der Konzern erst wieder auf 239 Millionen Dollar hocharbeiten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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