Skype sagt geplanten Börsengang offiziell ab

Wegen der bevorstehenden Übernahme durch den Softwarekonzern Microsoft hat Skype den geplanten Börsengang laut einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsichtsbehörde 'SEC' offiziell abgesagt. Die Köpfe hinter Skype, derzeit noch im Besitz einer Investorengruppe um die Investmentfirma Silver Lake, hatten im August des letzten Jahres einen Antrag auf Börsenzulassung eingereicht. Dieser scheint nun jedoch nach der Übernahme durch Microsoft hinfällig zu sein.

Den bisher bekannten Informationen zufolge will der Softwarekonzern aus Redmond die Übernahme bis zum Jahresende noch vollständig abschließen. Grundsätzlich handelt es sich bei der akzeptierten Übernahmeofferte in der Höhe von 8,5 Milliarden US-Dollar um die teuerste Akquisition in der Unternehmensgeschichte von Microsoft.

Durch diese Übernahme versprechen sich beide Seiten verschiedene Vorteile. Skype soll unter dem Dach von Microsoft unter anderem die Nutzerbasis unter Privat- und Business-Kunden weiter ausbauen. Microsoft selbst will durch den Zukauf sein Portfolio von Anwendungen für die Echtzeit-Kommunikation vergrößern. Börse, Aktie, Kurs, Tokyo Börse, Aktie, Kurs, Tokyo Dick Thomas Johnson / Flickr
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