Australien: Journalist nach Security-Artikel verhaftet
Der Security-Experte Christian Heinrich demonstrierte auf AusCERT-Kongress, wie er sich Zugang zu Fotos auf einem anderen Profil verschaffte, obwohl er diese aufgrund der Privatsphäre-Einstellungen gar nicht hätte sehen dürfen. Das fragliche Profil gehörte der Frau von Chris Gatford, dem Chef der HackLabs, berichtete die 'Brisbane Times'.
Grubb berichtete kurze Zeit später über den Vortragsinhalt. Nachdem der Artikel einige Zeit online war, tauchte die Polizei auf der Konferenz auf und nahm den Journalisten mit. Ihm wurde erklärt, dass die Ermittler aktiv wurden, nachdem jemand eine Anzeige aufgegeben hatte, weil Bilder aus dem privaten Bereich seines Facebook-Profils ausgespäht wurden. Grubb kam nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß.
Laut einer Sprecherin der Polizei seien die Berichte über die Verhaftung überzogen. Grubb sei demnach vielmehr freiwillig mit den Beamten aufs Polizeirevier gefahren, um einige Fragen zu beantworten. Das ändert allerdings nichts daran, dass sein iPad noch immer beschlagnahmt ist.
Der Veranstalter der Konferenz äußerte sich allerdings empört über den Vorgang: "Ben war Gast auf der Veranstaltung und hat über etwas berichtet, dass dort gesagt und präsentiert wurde", so Darren Burden, Chef von Fairfax Digital. Es sei für Journalisten eine elementare Sache, über öffentliche Veranstaltungen berichten zu können, ohne befürchten zu müssen, ins Visier der Polizei zu geraten.
Grubb berichtete kurze Zeit später über den Vortragsinhalt. Nachdem der Artikel einige Zeit online war, tauchte die Polizei auf der Konferenz auf und nahm den Journalisten mit. Ihm wurde erklärt, dass die Ermittler aktiv wurden, nachdem jemand eine Anzeige aufgegeben hatte, weil Bilder aus dem privaten Bereich seines Facebook-Profils ausgespäht wurden. Grubb kam nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß.
Laut einer Sprecherin der Polizei seien die Berichte über die Verhaftung überzogen. Grubb sei demnach vielmehr freiwillig mit den Beamten aufs Polizeirevier gefahren, um einige Fragen zu beantworten. Das ändert allerdings nichts daran, dass sein iPad noch immer beschlagnahmt ist.
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