South Park ändert für eine Season den Namen, trollt Google und Apple
Die Macher der bitterbösen Animationsserie South Park benennen ihre Show für die neue Staffel in South America um. Damit reagieren sie satirisch auf aktuelle geografische Umbenennungen der US-Regierung und kritisieren das Verhalten großer Tech-Konzerne.
Auslöser für den Schritt sind neue Dekrete des US-Präsidenten Donald Trump. Er ordnete kürzlich an, traditionelle geografische Bezeichnungen wie den Golf von Mexiko in Golf von Amerika sowie den Ontariosee in Lake America umzubenennen. Technologieunternehmen wie Apple und Google setzten diese Vorgaben in ihren digitalen Kartendiensten Apple Maps und Google Maps umgehend um. Parker und Stone bezeichnen das Vorgehen der Firmen spöttisch als "mutig und patriotisch".
Hintergrund ist hier die kürzlich erfolgte Fusion der Unternehmen Paramount und Skydance. Dieses Geschäft hatte einen enormen Umfang von acht Milliarden Dollar (etwa sieben Milliarden Euro). Im Vorfeld der Übernahme zahlte Paramount zudem 16 Millionen Dollar (etwa 14 Millionen Euro), um eine bestehende Klage von Trump offiziell beizulegen. Die Macher nutzen die neue Staffel nun, um genau solche Verflechtungen zwischen Politik und Medienkonzernen satirisch aufzugreifen.
Die neuen Folgen laufen in den USA zunächst beim Sender Comedy Central. Einen Tag nach der linearen Ausstrahlung stehen die Episoden beim Streaming-Dienst Paramount+ auf Abruf bereit. Die internationale Veröffentlichung erfolgt in vielen weiteren Ländern zeitnah über ähnliche digitale Kanäle.
Wie beurteilt ihr den satirischen Namenswechsel der Serie? Teilt eure Gedanken zu dieser Aktion gerne mit uns in den Kommentaren.
Siehe auch:
Neuer Name für Animationsserie
Die Schöpfer der US-amerikanischen Animationsserie South Park, Trey Parker und Matt Stone, haben für die am 16. September startende 29. Staffel eine offizielle Namensänderung angekündigt. Die Abenteuer von Cartman, Stan, Kyle und Kenny werden künftig unter dem Titel South America ausgestrahlt. Das ist eine direkte satirische Reaktion auf geopolitische Maßnahmen der US-Regierung sowie das Verhalten großer Technologieunternehmen, die diese Änderungen praktisch ohne zu zögern umgesetzt haben.Auslöser für den Schritt sind neue Dekrete des US-Präsidenten Donald Trump. Er ordnete kürzlich an, traditionelle geografische Bezeichnungen wie den Golf von Mexiko in Golf von Amerika sowie den Ontariosee in Lake America umzubenennen. Technologieunternehmen wie Apple und Google setzten diese Vorgaben in ihren digitalen Kartendiensten Apple Maps und Google Maps umgehend um. Parker und Stone bezeichnen das Vorgehen der Firmen spöttisch als "mutig und patriotisch".
Inspiriert vom Mut und Patriotismus von Apple und Google ändern wir den Namen von South Park in SOUTH AMERICA. Unser besonderer Dank gilt unserer Muttergesellschaft Paramount - einer Skydance-Kapitulation.
Kritik an Unternehmen und Paramount
Wie das Branchenmagazin Variety berichtet, richtet sich der Spott der Serienmacher nicht ausschließlich gegen die Politik und das Silicon Valley. Auch der eigene Mutterkonzern Paramount gerät in den Fokus. Die Schöpfer bedankten sich in ihrer Stellungnahme ironisch bei ihrem Sender und sprachen von einer Kapitulation des Unternehmens Skydance vor den politischen Machthabern: Das Ganze ist ein Wortspiel, in dem sie den offiziellen Paramount-Untertitel "A Skydance Corporation" aufgreifen und diesen zu "A Skydance Capitulation" ändern.Hintergrund ist hier die kürzlich erfolgte Fusion der Unternehmen Paramount und Skydance. Dieses Geschäft hatte einen enormen Umfang von acht Milliarden Dollar (etwa sieben Milliarden Euro). Im Vorfeld der Übernahme zahlte Paramount zudem 16 Millionen Dollar (etwa 14 Millionen Euro), um eine bestehende Klage von Trump offiziell beizulegen. Die Macher nutzen die neue Staffel nun, um genau solche Verflechtungen zwischen Politik und Medienkonzernen satirisch aufzugreifen.
Ausstrahlung und soziale Netzwerke
Die weitreichende Umbenennung betrifft auch die Präsenz der Marke in verschiedenen sozialen Netzwerken. Auf Plattformen wie X und Instagram wurden die Profilnamen bereits konsequent auf South America angepasst. Die ursprünglichen Benutzernamen bleiben dabei aus technischen Gründen vorerst bestehen. Das gesamte visuelle Erscheinungsbild der Konten wurde überarbeitet, um den neuen Titel der Serie in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken.Die neuen Folgen laufen in den USA zunächst beim Sender Comedy Central. Einen Tag nach der linearen Ausstrahlung stehen die Episoden beim Streaming-Dienst Paramount+ auf Abruf bereit. Die internationale Veröffentlichung erfolgt in vielen weiteren Ländern zeitnah über ähnliche digitale Kanäle.
Wie beurteilt ihr den satirischen Namenswechsel der Serie? Teilt eure Gedanken zu dieser Aktion gerne mit uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Die Kultserie South Park wird in South America umbenannt
- Der Schritt parodiert geopolitische Umbenennungen der USA
- Apple und Google setzten neue Bezeichnungen in Karten um
- Die Serienschöpfer kritisieren auch den Mutterkonzern Paramount
- In sozialen Netzwerken wurden die Profile bereits angepasst
Siehe auch:
- South Park verspottet Tim Cooks goldenes Geschenk an Donald Trump
- Angst vor Trump? Nicht South Park, da steigt Trump mit Satan ins Bett
- South Park widmet sich Covid-19 in einem einstündigen Special
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