Google finanziert Entwicklung von Anti-Zensur-Tools
1 Million Dollar investiert das Unternehmen in das Projekt. Mit dem Geld wird eine zweijährige Forschungsarbeit an der Georgia Tech abgesichert. Es besteht außerdem zusätzlich die Option, dass Google mit weiteren 500.000 Dollar ein drittes Jahr finanziert.
Das Ziel besteht letztlich darin, eine Sammlung von Tools bereitstellen zu können, mit denen Anwender selbst ihre Internet-Verbindungen analysieren können. Die Anwendungen sollen offenbaren, ob beispielsweise der Zugang zu bestimmten Inhalten blockiert oder die Bandbreite künstlich reduziert wird. Letztere Maßnahme setzten einige Regierungen bereits ein, um die Internet-Anbindung ihres Landes nicht vollständig abzustellen und somit großen wirtschaftlichen Schaden zu verursachen, den Zugang zu populären Angeboten wie YouTube oder Facebook aber zu behindern.
Anwender können so aber auch Beschränkungen erkennen, die von Seiten der ISPs eingeführt wurden. Dazu gehören beispielsweise Drosselungen der Bandbreite auf Ports, die für Filesharing-Verbindungen genutzt werden. Die Tools, die in dem Projekt entwickelt werden, sollen sowohl für Rechner, aber auch für Tablet-Systeme und Smartphones angeboten werden.
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