Android 2.3: Patch für Lücke lässt sich umgehen
Xuxian Jiang hat seinen eigenen Angaben zufolge bereits das Android Security auf diese Problematik aufmerksam gemacht. Abgesehen davon hat er den Entwicklern dem Team einen Exploit-Code zur Verfügung gestellt, welcher auf dem Nexus S funktionieren soll.
Im Hause Google will man sich nun dieses Problem genau ansehen und an einer Lösung arbeiten, heißt es. Jiang betonte in diesem Zusammenhang, dass es sich um kein Root-Exploit handelt. Ferner laufe der Code nur in einer Sandbox von Android. Letztlich erhalte man also nur einen Zugriff auf bestimmte Teile der Daten.
Ursprünglich wurde auf dieses Problem der Sicherheitsexperte Thomas Cannon aufmerksam. Um die bekannt gewordene Schwachstelle ausnutzen zu können, würde unter Umständen schon der Besuch einer entsprechend präparierten Webseite ausreichen, sagte er.
Mit dem nächsten großen Update für das Android-Betriebssystem will man die offenbar nur notdürftig gepatchte Lücke dauerhaft aus der Welt schaffen. Bis zur Veröffentlichung dieses Updates wird es empfohlen, Javascript im Android-Browser zu deaktivieren, um möglichen Problemen in diesem Zusammenhang aus dem Weg gehen zu können. Alternativ bietet sich die Nutzung eines anderen Browsers an.
Eine weitere Möglichkeit ist es, das Verzeichnis /sdcard auszuhängen. Infolgedessen wird allerdings die Benutzbarkeit des Smartphones stark eingeschränkt.
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