DDoS-Angriffe: Fünf Personen in England verhaftet

Wirtschaft & Firmen Rund um die Aktivistengruppe Anonymous hat die britische Polizei fünf Personen festgenommen. Angeblich haben sich diese an so genannten DDoS-Angriffen gegen verschiedene Unternehmen in der Vergangenheit beteiligt. Die Festnahmen der fünf männlichen Verdächtigen, welche zwischen 15 und 25 Jahre alt sein sollen, erfolgten in verschiedenen Teilen Englands. Vorgeworfen wird ihnen, sich an virtuellen Angriffen gegen die Webseiten von beispielsweise Mastercard oder Visa beteiligt zu haben.

Begründet wird dieser Schritt von offizieller Seite mit dem britischen "Computer Misuse Act". Seit 1990 ist dieser in England gültig. Im Falle einer Verurteilung drohen den Männern Strafen von bis zu 5000 Pfund, berichtet der britische 'Guardian'.

Anonymous soll in den letzten Tagen auch Angriffe gegen diverse ägyptische Webseiten gestartet haben, die angeblich nur von kurzer Dauer waren. Vorübergehend wurde unter anderem die Webseite des ägyptischen Ministeriums für Kommunikation und Informationstechnologie mit DDoS-Angriffen überlastet, so 'Netcraft'.
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