IBM und ARM forschen an 14-Nanometer-CPUs

Wirtschaft & Firmen IBM und ARM haben ihr Kooperations-Abkommen erweitert. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen nun unter anderem an Chip-Architekturen mit Strukturbreiten von 14 Nanometern erforschen. Entsprechende Prozessoren sollen leistungsfähiger und energieeffizienter sein, als die derzeit verfügbaren Bauelemente. Das soll vor allem Anwendungen im mobilen Bereich weiter voranbringen, teilten die Partner gestern mit.

Eine erfolgreiche Entwicklung hin zu 14-Nanometer-Prozessen würde ARM auch helfen, sich längerfristig gegen Intel zu behaupten. Auch wenn der marktführende Hersteller von PC-Prozessoren im mobilen Sektor bisher kaum präsent ist, arbeitet dieser doch massiv daran, einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Die Zusammenarbeit von IBM und ARM ist daher nicht nur darauf ausgelegt, entsprechende Chip-Designs hervorzubringen. Man setzt auch auf eine enge Verzahnung mit der Entwicklung entsprechender Produktions-Technologien. Dafür suchen die Partner auch die Zusammenarbeit mit großen Auftragsherstellern, bei denen die Blaupausen von ARM letztlich in real existierende Chips umgesetzt werden.
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