Gothic-Produzent JoWooD geht in die Insolvenz

Wirtschaft & Firmen Der österreichische Spielehersteller JoWooD Entertainment hat die Einleitung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Ziel ist eine Sanierung der Firmenfinanzen. Der Vorstand gab heute bekannt, dass die Bemühungen um die Neustrukturierung des Fremd- als auch des Eigenkapitals seit gestern als gescheitert angesehen werden müssen. Aufgrund dieses Umstandes sei mit die materielle Insolvenz eingetreten.

Hintergrund dessen sind offenbar geschäftliche Probleme, die aus den zuletzt veröffentlichten Titeln resultierten. So sorgte Gothic 3 bei den Kunden wegen einer fehlerhaften Erweiterung für Verärgerung und auch der Nachfolger Arcania: Gothic 4 brachte finanziell keine Trendwende.

Trotz der widrigen Umstände gibt man sich bei der Firma aber optimistisch. Der Vorstand gehe davon aus, dass die Verhandlungen mit den Gläubigern und möglichen Investoren innerhalb von 90 Tagen positiv geführt und abgeschlossen werden können und somit der Fortbestand des Unternehmens gesichert werden kann, hieß es.
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