Samsung stellt erstes DDR4-Speichermodul vor
Das Speichermodul von Samsung nutzt DRAM-Chips, die im 30-Nanometer-Verfahren gefertigt wurden. Im Vergleich zu den hauseigenen DDR3-Bausteinen werden nur 1,2 statt 1,5 Volt benötigt. DDR4 ist also nicht nur schneller, sondern auch sparsamer, wovon vor allem Notebooks in Form einer verlängerten Akkulaufzeit profitieren werden. Samsung geht davon aus, dass die Leistungsaufnahme insgesamt um 40 Prozent reduziert werden kann.
Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich Samsung an einer Technologie von Grafikspeichern bedient. Im Rahmen einer als Pseudo Open Drain (POD) bezeichneten Technik wird beim Lesen und Schreiben von Daten nur die Hälfte der elektrischen Ladungen benötigt, wie es bei einer vergleichbaren Operation bei DDR3-Chips der Fall wäre.
Für seine ersten DDR4-Speichermodule verspricht Samsung Datentransferraten von bis zu 2.133 GBit/s. Über einen Termin für die Markteinführung der Technologie gab das Unternehmen bislang keine Auskunft.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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