RIM-Chef: Man braucht keine App für das Web

Tablets Auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco war der RIM-Chef Jim Balsillie zu Gast. Nachdem sein Unternehmen kürzlich von Apple in Sachen Smartphone-Marktanteil überholt wurde, nutzte er die Gelegenheit, um seine Sicht der Dinge darzulegen. Demnach verfolgt RIM für seine Blackberrys eine andere Strategie, was sich vor allem bei den verfügbaren Apps bemerkbar macht. Basillie stört es nicht, dass sein Unternehmen nicht mit den 300.000 Apps, die für das iPhone zur Verfügung stehen, mithalten kann. Seiner Meinung nach gibt es nur eine wichtige App, und das ist der Browser.


"Man benötigt keine App für das Web" erklärte der RIM-Chef. Sein Unternehmen setzt in Zukunft verstärkt auf die Möglichkeiten, die das Web bietet, ähnlich wie Google es tut. Beide Unternehmen sind sich einig, dass sich mit HTML5 in Kombination mit weiteren Technologien sehr leistungsstarke Anwendungen realisieren lassen, die sich unabhängig von der eingesetzten Plattform nutzen lassen.

RIM beweist die Verfolgung der beschriebenen Strategie erstmals mit dem Blackberry PlayBook, das Anfang 2011 in den Handel kommt und gegen das iPad antritt. In einem Video demonstriert RIM, dass man in Sachen Web-Browsing 3 bis 4 Mal schneller ist als Apple auf dem iPad. Hinzu kommt die Unterstützung von Flash.
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