Mobile Geräte werden die Vorreiter im 3D-Markt
So lautet das Fazit des BITKOM-Kongresses "3D Next Generation Entertainment". Gut 160 Experten nahmen an der Veranstaltung teil. Bei mobilen Spielekonsolen, Tablet-PCs, Smartphones und Fotokameras wird sich laut Expertenmeinung 3D demnach schneller verbreiten als bei Fernsehern.
Der Grund: Diese so genannten Handhelds werden in der Regel nicht von mehreren Personen gleichzeitig genutzt, erfordern nur einen geringen Betrachtungsabstand und die Anforderungen an die Bildqualität sind niedriger. Deshalb können bei ihnen so genannte autostereoskopische Effekte viel einfacher und preiswerter erzielt werden.
Bei Handhelds kann mit wenig Zusatzaufwand auf spezielle 3D-Brillen verzichtet werden. Bei 3D-Fernsehern hingegen sind Systeme mit Brillen noch für viele Jahre ohne Alternative. Nur mit ihnen kann die optimale Full-HD-Bildqualität erzielt werden.
Die meisten 3D-Inhalte werden zunächst aus dem Internet oder über Bezahlsender bezogen. Mit Ausnahme von Arte verfolgen die öffentlich-rechtlichen Sender derzeit keine konkreten 3D-Pläne. Auch die meisten privaten Free-TV-Sender beobachten die Entwicklung zunächst nur. Sie haben gerade erst auf hochauflösendes Fernsehen umgestellt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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