Nutzerdaten: Streit zwischen Facebook und Google

Wirtschaft & Firmen Zwischen dem US-amerikanischen Internetkonzern Google und den Betreibern des weltgrößten Social Networks Facebook ist es zu einem Streit gekommen. Dabei geht es um den Zugriff auf die Daten der Nutzer. Wie Google mitteilte, will der Konzern in Zukunft nur noch einen Zugriff auf die Nutzerdaten gewähren, wenn Facebook ebenfalls die Datenbestände öffnet. Google will anderen Anbietern künftig keinen automatischen Zugang zu Kontaktdaten mehr anbieten, bis diese ebenfalls vergleichbare Funktionen zur Verfügung stellen.

Aus diesem Grund hat der Internetkonzern auch die zugehörigen Nutzungsbedingungen bereits angepasst.

Schon im September dieses Jahres forderte Eric Schmidt, der Chef von Google, dazu auf, den Zugang zu den Nutzerlisten von Facebook für sein Unternehmen zu öffnen. Auf diese Weise sollen sich die Nutzer auch in der Welt von Google leichter zurechtfinden, sagte er laut einem Artikel des 'Wall Street Journals'.

Um schnell und einfach neue Freunde auf Facebook finden zu können, ist es auf der Plattform möglich, die Kontaktlisten von großen E-Mail-Anbietern zu durchsuchen. Dazu gehört unter anderem auch das E-Mail-Angebot von Google. Der Zugriff auf diese Konten erfolgt dabei über eine zur Verfügung gestellte Programmierschnittstelle.

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