Kein Verbot von Blackberry-Diensten in Indien
Darin wurde festgehalten, dass die indischen Behörden einen rechtlich geregelten Zugriff auf die per Blackberry ausgetauschten Daten erhalten. Insofern werden die Dienste bis auf Weiteres wie gewohnt zur Verfügung stehen. Ende Januar soll sodann eine endgültige Lösung vorgestellt werden, berichtet das Online-Portal 'Domain-B'.
Wie dieses Abkommen in technische Hinsicht realisiert wird, wurde von offizieller Seite nicht näher erläutert. Folglich ist unklar, auf welche Art die indischen Sicherheitskräfte an die verschlüsselten Informationen kommen.
Der in Kanada ansässige Hersteller von Smartphones zeigt sich zuversichtlich, dass eine endgültige Lösung mit den indischen Behörden ausgehandelt werden kann. An der eingesetzten Sicherheitsarchitektur habe man bisher keine Anpassungen vorgenommen.
Abgesehen von RIM verlangt Indien, dass auch alle anderen Anbieter verschlüsselter Kommunikationsdienste eigene Server in Indien aufstellen und den Behörden einen Zugriff auf die darauf gespeicherten Daten geben.
Gerechtfertigt wird dieses Vorgehen unter anderem aus Gründen der nationalen Sicherheit.
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