Blackberry-Streit: Indien gibt RIM bis Januar Zeit
Laut einem Bericht der 'Economic Times' hat der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion bis 31. Januar des kommenden Jahres Zeit, um eine Lösung im Streit um die Blackberry-Dienste vorzulegen. Sicherstellen soll RIM diesbezüglich, dass der Zugriff auf Dienste der hauseigenen Geräte möglich ist.
Das Online-Portal beruft sich in dem veröffentlichten Bericht auf eine Notiz, die angeblich aus dem Innenministerium stammt. Sollte Research in Motion bis zu dem genannten Zeitpunkt keine Lösung parat haben, so droht in Indien das Verbot der Blackberry-Dienste.
Begründet hat die indische Regierung die Forderung nach dem Zugriff auf Kurznachrichten und E-Mail-Dienste unter anderem damit, dass Extremisten die Technologie zur Vorbereitung von Anschlägen verwenden könnten.
Die eingesetzte Verschlüsselungstechnik bei RIM-Diensten gilt als besonders sicher, da der Hersteller angeblich keinen eigenen oder übergeordneten Schlüssel hat, um auf die übertragenen Inhalte zugreifen zu können. Auf diese Weise soll die Vertraulichkeit der gesendeten Daten geschützt werden.
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