Oracle will sich auch einen Chiphersteller kaufen
"Sie könnten erleben, dass wir einen Chiphersteller kaufen", erklärte er gestern auf einer Analystenkonferenz. Dies würde es dem Unternehmen ermöglichen, speziell angepasste Halbleiter-Komponenten für jene Sun-Server zu entwickeln, die bereits jetzt für den Betrieb mit Oracle-Applikationen optimiert werden.
Weiterhin hätte Oracle auch gern einen Produzenten von Storage-Systemen als Basis für seine Datenbanken im Portfolio. Dies wäre vor allem ein Generalangriff auf den Hersteller NetApp, der rund 60 Prozent seines Umsatzes mit Storage-Servern für Oracle-Datenbanken generiert.
"Diese 60 Prozent hätten wir gern für uns selbst", stellte Ellison klar. Der Konzern folgt also einem Trend, der sich auch bei verschiedenen anderen großen IT-Konzernen beobachten lässt: Zunehmend liefern diese nicht mehr einzelne Produkte, die dann von den IT-Abteilungen der Kunden kombiniert werden, sondern versuchen, Rundum-Sorglos-Pakete aus Hardware, Software und Support bereitzustellen.
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Christian Kahle
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