Mehr Hinweise auf einen Musikdienst von Google
So berichtet die US-Zeitung 'New York Post', dass sich Google in fortgeschrittenen Verhandlungen mit der Harry Fox Agency befindet. Sie kümmert sich in den USA um die Vervielfältigung von Musik. Dies bedeutet, dass sich Google offenbar mit den Plattenlabels bereits einig ist, so dass man zum nächsten Schritt übergehen konnte.
Die 'New York Times' will aus eingeweihten Kreisen erfahren haben, dass die Eröffnung des Angebots im November oder Dezember 2010 ansteht. Dies würde zum Erscheinungstermin für die Version 3.0 des mobilen Betriebssystems Android passen, das ein wichtiger Bestandteil des Musikdienstes werden soll.
Zudem hat der Suchmaschinenbetreiber eine Juristin angeworben, die sich auf digitale Musikrechte spezialisiert hat, berichtet 'TechCrunch'. Elizabeth Moody war zuvor bei den Diensten Spotify, MySpace Music, iLike, Bebo und iMeem beteiligt. Entsprechende Sachkenntnis hat Google nötig, denn man will als erstes Unternehmen einen Cloud-basierten Musikdienst starten. Die Nutzer sollen von überall Zugriff auf ihre Musik haben, auch unterwegs über ihr Android-Smartphone.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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