Hole196: Neue WLAN-Sicherheitslücke wird gezeigt

Sicherheitslücken Die Sicherheitsexperten von Airtight Security werden im Rahmen der Black Hat und Defcon-Konferenz eine Schwachstelle in WLAN-Netzwerken aufzeigen, welche mit WPA2 geschützt sind. Getauft wurde diese Lücke auf die Bezeichnung "Hole196". Um die Lücke ausnutzen zu können, muss kein Schlüssel geknackt werden. Zudem sollen die Angreifer lediglich im WLAN Spuren hinterlassen, nicht aber im restlichen Netzwerk. Folglich lassen sich die potenziellen Eindringlinge nur dann ausfindig machen, wenn der Datenverkehr im WLAN entsprechend überwacht wird.

Mit genaueren Informationen dazu ist wie bereits angesprochen auf der bevorstehenden Sicherheitskonferenz und dem Vortrag "WPA Too?!" zu rechnen. Md Sohail Ahmad von Airtight Security wird die gewonnenen Erkenntnisse am 29. und 31. Juli 2010 vorstellen.

Die Entdecker der Lücke stellten klar, dass es sich hierbei um keine theoretische Problematik handelt. Vielmehr soll sie sich auch in der Praxis auf einfache Weise ausnutzen lassen. Da sich zahlreiche Unternehmen auf die Sicherheit von WPA2 verlassen, sehen es die Sicherheitsforscher als besonders wichtig an, darauf aufmerksam zu machen.

Der Name Hole196 kommt vom Fundort der Schwachstelle. In dem Dokument IEEE 802.11 (2007) wird diese auf Seite 196 im letzten Satz angesprochen.
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