IBM, Samsung, TI & Co. gründen Firma rund um ARM
Im Normalfall stehen die Entwickler eines bestimmten Produkts vor dem Problem, dass ihnen eine Vielzahl an Betriebssystemen zur Verfügung steht, die in Kombination mit einer ARM-CPU verwendet werden können. Android, Chrome OS, Ubuntu, webOS und MeeGo sind nur die bekanntesten.
Das neue Unternehmen Linaro, das von den Gründungsmitgliedern umfassend finanziert wird, will diesen Entwicklungsprozess vereinfachen. Damit will man den Vorteil des Konkurrenten Intel ausgleichen. Intel hat prinzipiell eine Chip-Architektur, die auch nur Intel selbst für den Produktionsprozess nutzt.
ARM dagegen stellt ein Chipdesign zur Verfügung, das von vielen Unternehmen umgesetzt wird, beispielsweise von Texas Instruments, Qualcomm, Nvidia, Freescale, ST-Ericsson und Samsung. Es gibt also eine Menge Chips und eine Vielzahl Betriebssysteme.
Linaro soll sicherstellen, dass die Betriebssysteme immer problemlos auf den aktuellen ARM-Chips laufen. Ein Unternehmen, dass beispielsweise einen Tablet-PC entwickeln will, kann zu Linaro kommen und sich ein auf dem verwendeten Prozessor optimal laufendes Betriebssystem aussuchen. Das wird mit Hilfe von optimierten Kerneln, zusätzlichen Tools und Middleware sichergestellt.
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