Euro und Intel bereiten Notebook-Herstellern Sorgen
Die 32-Nanometer-CPUs von Intel sind derzeit nicht in beliebigen Mengen lieferbar. Betroffen sind die Modelle Core i3-330M, Core i3-350M und Core i5-430M, berichtete das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes'. Darauf müssen die Notebook-Hersteller nun reagieren.
Allerdings macht die unsichere Lage in Europa die Entscheidungen schwer. Man rechnet damit, dass die Auswirkungen der aktuellen Krise des Euro im traditionell eigentlich sehr guten dritten Quartal zu einem deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen führen könnten.
Daher wäre es sinnvoll, die Lagerbestände nicht zu stark anwachsen zu lassen. Im Normalfall könnte die Produktion immer noch kurzfristig hochgefahren werden, wenn sich die Befürchtungen über die Entwicklung der Verkaufszahlen nicht bewahrheiten.
Allerdings sieht es derzeit so aus, dass Intel einen so entstehenden plötzlichen Mehrbedarf an CPUs - zumindest in den genannten Produktkategorien - nicht ohne weiteres befriedigen kann. Die Folge wären unzufriedene Endkunden, Umsatzeinbußen und möglicherweise auch Verschiebungen bei den Marktanteilen.
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