Nintendo Wii: Engpässe und vorerst kein Nachfolger
Cammie Dunaway, Chefin der Verkaufs- und Marketingabteilung bei Nintendo America, sagte gegenüber 'GameSpot', dass sie nicht von einer baldigen Einführung ausgeht. Bisher habe man mit der Wii bereits fünf Millionen Haushalte mehr erschlossen als Sony mit seiner PlayStation 2 zum gleichen Zeitpunkt in deren Lebenszyklus.
Dennoch gebe es viel Raum für weiteres Wachstum. Die PlayStation 2 sei bisher rund 50 Millionen Mal in den USA verkauft worden, die Wii kommt bereits auf 28 Millionen, weshalb Dunaway ein großes verbleibendes Publikum sieht, das Nintendo noch mit der Wii ansprechen kann.
Die Nintendo-Managerin wollte sich zwar nicht auf konkrete Aussagen einlassen, erklärte aber, dass das Unternehmen den Nachfolger der Wii dann vorstellen werde, wenn man meine, der richtige Zeitpunkt sei gekommen. Unterdessen sprach Reggie Fils-Aimé gegenüber der 'Financial Times' von zu erwartenden Lieferschwierigkeiten.
Da die Verkaufzahlen im Weihnachtsgeschäft mit 3,8 Millionen Geräten die Erwartungen übertrafen, sei in den kommenden Monaten mit einigen Nachschubproblemen zu rechnen. Auch das Zubehörprodukt Wii Fit ist derzeit schwer verfügbar. Letztlich habe man durch die schon länger bestehenden Probleme sogar Umsatzeinbußen hinnehmen müssen, so der Chef der US-Niederlassung von Nintendo. Erst ab Ende März soll sich die Lage in den USA wieder bessern.
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