Obama kritisiert iPad, Xbox und andere Gadgets

Recht, Politik & EU Obwohl sich Barack Obama bei seinem Wahlkampf noch als Freund moderner Technologien präsentiert hat, kritisierte er jetzt in einer Ansprache an der Hampton University im US-Bundesstaat Virginia das moderne IT-Zeitalter. "Geräte wie iPod, iPad, Xbox und Playstation helfen dabei, Informationen zu einer Ablenkung verkommen zu lassen, eine Form der Unterhaltung statt eines Werkzeugs zur Selbstermächtigung und Emanzipation", sagte der US-Präsident vor den versammelten Studenten. Er erklärte, dass die Studenten in einer schwierigen Zeit aufwachsen, in der man rund um die Uhr mit Inhalten und Argumenten bombardiert wird. Ein großes Problem ist seiner Meinung nach der Wahrheitsgehalt dieser Informationen.

Mit seiner Ansprache hat Obama einige Kritiker auf den Plan gerufen. Vor allem die Tatsache, dass der US-Präsident das iPad in seine Auflistung aufgenommen hat, gefällt vielen Personen nicht. Im Gegensatz zu iPod, Xbox und Playstation kann der Tablet-PC nämlich sehr wohl einen positiven Einfluss auf den Bildungsbereich haben, schreibt beispielsweise 'Cnet'.

Viele sehen in der aktuellen Entwicklung von Tablet-PCs ein neues Werkzeug, das Schulbücher und andere Unterrichtsmaterialien ersetzen kann. Die handliche digitale Verbreitung sorgt dafür, dass Inhalte immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden können.
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