NEC erkennt schwarzkopierte Videos in Sekunden
Dieses könnte Rechteinhabern die Möglichkeit geben, weitaus restriktiver und mit deutlich geringerem Aufwand als bisher unrechtmäßige Uploads auf Video-Plattformen zu unterbinden. Die Technologie soll bereits als Bestandteil des Video-Standards MPEG-7 bestätigt worden sein.
Nach Angaben des Unternehmens arbeitet das System ebenso wie vergleichbare Anwendungen, indem ein Fingerabdruck des Materials erstellt und mit bekannten Daten abgeglichen wird. Allerdings funktioniert es bereits, wenn nur 60 Frames ausgewertet wurden, was in der Regel einer Szene von zwei Sekunden entspricht.
Erreicht wird demnach eine Erkennungsrate von 69 Prozent. In lediglich jedem 200.000. Fall wird falscher Alarm ausgelöst, hieß es. Damit kann das System bereits mit vergleichbaren Produkten mithalten. NEC geht allerdings noch einen Schritt weiter.
Das Unternehmen führte weiter aus, dass die Kopie und der Vergleichs-Clip in der Datenbank nicht einmal in direkter Verbindung miteinander stehen müssen. Die Erkennung soll auch dann auf solch hohem Niveau funktionieren, wenn es das Video zwischenzeitlich mit Overlay-Informationen, von einer Leinwand abgefilmt oder von einer analogen Quelle kopiert wurde.
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Christian Kahle
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