Last.fm ab sofort ohne On-Demand-Streaming
In der Ankündigung im offiziellen Blog heißt es, dass sich Last.fm in Zukunft auf die Kernfunktionen konzentrieren will. Gemeint sind die persönlichen Musikempfehlungen. Die von Last.fm angebotenen Radiostationen wird es weiterhin geben. Sie passen sich dem Musikgeschmack des jeweiligen Nutzers auf Wunsch an. Auch der Musikgeschmack von Freunden sowie der Stil bestimmter Künstler spielt dabei eine Rolle.
Welche Songs zu welchem Zeitpunkt gespielt werden, kann der Nutzer nicht bestimmen. Die empfohlenen Titel werden zufällig abgespielt. Als Ergänzung diente in den letzten zwei Jahren das On-Demand-Streaming. Zwar gibt es dieses Feature noch immer, allerdings wird es von externen Dienstleistern realisiert. Dazu gehören Spotify, Mog, Hype Machine und Vevo.
Last.fm versucht immer den Dienstleister zu ermitteln, der den gewünschten Song im Heimatland des Nutzers auch anbietet. Zudem werden die Dienste bevorzugt, die das so genannte Scrobbeln unterstützen. Die Anbieter geben also Auskunft darüber, welche Songs der Nutzer angehört hat, damit diese Information in die persönlichen Musikempfehlungen einfließen kann.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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