Olympische Spiele: Veranstalter setzen weiter auf XP

Windows XP Die gesamte Computer-Infrastruktur hinter den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver basiert zwar auf Microsoft-Produkten, doch statt des neuen Windows 7 kommt auf der absoluten Mehrheit der Systeme Windows XP zum Einsatz. Nach Angaben des für den Aufbau der technologischen Infrastruktur verantwortlichen Unternehmens Atos Origin sei die Wahl auf Wunsch des Organisationskommitees der Winterspiele in Vancouver auf Windows XP gefallen.

Die insgesamt über 6000 Notebooks und Desktop-Systeme, die den Veranstaltern vom taiwanischen Computerhersteller Acer als Technologiesponsor bereit gestellt wurden, arbeiten daher mit dem bereits im Jahr 2001 erstmals veröffentlichten alten Betriebssystem von Microsoft, berichtet 'Cnet'.

Nach Angaben von Atos Origin sind die Gründe für die Verwendung von XP anstelle des viel gescholtenen Vista bzw. des neuen Windows 7 vor allem in dem Wunsch der Organisatoren zu finden, einen möglichst reibungslosen Ablauf der Winterspiele zu gewährleisten. Es sei sicherzustellen, dass keine Probleme auftreten und die Technik im Hintergrund einwandfrei arbeitet.

Es kommen vor allem Desktop-Systeme zum Einsatz. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Small-Formfactor-PCs, für die ein geringerer logistischer Aufwand notwendig ist. Acer hat als einer der Hauptsponsoren der Winterspiele von Vancouver unter anderem eine Reihe von Special-Edition-Laptops auf den Markt gebracht, die das Logo der Olympischen Spiele tragen.
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