Spam-Welle verbreitet manipulierten Conficker-Patch
In der verschickten elektronischen Post, die vorgeblich von Microsoft stammen soll, ist die Rede von einer neuen Ausbreitung des Conficker-Wurms. Eine ausführbare Datei, die sich im Anhang dieser besagten E-Mails befindet, soll den Rechner auf eine Infektion überprüfen und zugleich das System bereinigen können.
In Wirklichkeit handelt es sich dabei aber um keinen Patch, sondern um einen Trojaner den ESET als Win32/Kryptik.clu bezeichnet. Sofern dieser Computerschädling auf dem System installiert wurde, kann er weitere Malware aus dem Internet herunterladen.
Aus Angst vor möglichen Schwachstellen in den Betriebssystemen und Anwendungen von Microsoft überprüfen viele Anwender ihre Systeme mehr denn je, teilte Martin Penzes von ESET mit.
Grundsätzlich befürwortet er ein solches Sicherheitsbewusstsein. Allerdings nutzen dies inzwischen immer mehr Cyberkriminelle zu ihren Gunsten aus, so Penzes. Im Allgemeinen ist es empfehlenswert, keine Anhänge von E-Mails aus dubiosen oder unbekannten Quellen zu öffnen.
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