Minority Report-Steuerung bald auch für Privatnutzer
Entwickelt wurde es von der US-Firma Oblong Industries. Diese gründete John Underkoffler, der bereits die Gestensteuerung der Rechner in Minority Report entwickelte. Sein Ziel: Ein solches System auch in der Realität umsetzen und den Anwendern zur Verfügung zu stellen.
Auf der TED-Konferenz stellte er sein Produkt nun der Öffentlichkeit vor. Dieses kann durch Gesten gesteuert werden. Allerdings werden diese nicht auf einen Touchscreen sondern einfach in die Luft gezeichnet. Noch werden dafür aber spezielle Handschuhe benötigt.
Die Objekte auf einem Bildschirm können dabei nicht nur innerhalb eines einzelnen Systems genutzt werden. Sie lassen sich auch mit einer Handgeste von einem Rechner auf einen anderen ziehen. Zooms in Bilder und in große, visualisierte Datenbestände sollen Detail-Informationen herausheben.
Laut Underkoffler befindet sich die G-Speak-Technologie bereits bei einigen großen Unternehmen und in Universitäten im Einsatz. Bald soll sie aber auch den Massenmarkt erreichen. "Wenn man in fünf Jahren einen Computer kauft, wird man das erhalten, da bin ich sicher", sagte er.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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