US-Bürger konsumieren täglich 34 Gigabyte Daten
In einer Studie haben sie die Frage geklärt, wie viel Information die Menschen im Multimedia-Zeitalter verarbeiten (müssen). Sie fanden heraus, dass sich die Datenmenge auf 3,6 Zettabyte beläuft - eine kaum vorstellbare Fülle. Dabei handelt es sich um 3,6 Milliarden Terabyte oder 3,6 x 1021 Byte. Pro Tag konsumiert jeder US-Bürger durchschnittlich 34 Gigabyte Daten, heißt es im "How Much Information? 2009 Report on American Consumers".
Die meisten Daten werden durch bewegte Bilder generiert. Der Fernseher ist dabei nicht mehr die größte Medienquelle - Spielekonsolen haben ihn abgelöst. Computerspiele kommen in der Statistik auf 2 Zettabyte, also etwa 55 Prozent der gesamten Datenmenge. Beim Fernsehen sind es 1,3 Zettabyte, also rund 36 Prozent. Zum Vergleich: Die Printprodukte kommen lediglich auf 0,03 Prozent.
Im Vergleich zu 1980 verbringen die US-Bürger heute viel mehr Zeit mit der Informationsaufnahme. Waren es damals noch 7,4 Stunden pro Tag, sind es 2008 bereits 11,8 Stunden, wovon durchschnittlich 60 Prozent dem Fernseher gewidmet werden.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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