Mozilla beschleunigt Firefox-Entwicklung mit "Sprints"
Letztlich habe man einen Weg gesucht, mit dem man schneller arbeiten kann, um so die zahllosen Verbesserungen zügiger umsetzen zu können, die man wöchentlich oder monatlich vornehmen will, so Firefox-Architekt Vlad Vukicevic gegenüber 'Macworld'. Künftig sollen deshalb jeweils ein oder zwei Entwickler für eine Zeit von zwei bis drei Wochen an einer Funktion arbeiten, bis dann entschieden wird, ob ein weiterer "Sprint" eingelegt werden soll.
Durch die gesteigerte Frequenz werden die nächsten beiden Upgrades für Firefox eher kleinerer Natur sein, aber innerhalb weniger Monate durchgeführt. Zuletzt hatte es deutlich länger gedauert, als zunächst angenommen, bis Firefox 3.5 fertig gestellt war. Es sei schwer gewesen, die neue Version fertig zu stellen, weil man sich zu viel vorgenommen hatte, gab Vukicevic zu.
Die Auslieferung von Firefox 3.6 und 3.7, die jeweils nur als "Minor-Update" eingestuft werden, soll anders als bisher über die Update-Funktion erfolgen, wie es bisher nur bei Sicherheits-Updates der Fall war. Die Anwender werden also innerhalb von 48 Stunden nach der Veröffentlichung zum Upgrade aufgefordert, statt ihnen wie sonst üblich einige Monate Zeit zum Wechsel zu geben.
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