SSDs beschleunigen erstmals einen Supercomputer

Supercomputer Das San Diego Supercomputer Center (SDSC) setzt in einem neuen System auf Flash-Speicher, um die Verarbeitung von Daten zu beschleunigen. Einige wissenschaftliche Probleme sollen sich so schneller berechnen lassen. Durch den höheren Datendurchsatz der Speicher erzielt man vor allem beim Data-Mining in großen Datenbeständen Vorteile, erläuterte Allan Snavely, stellvertretender Leiter des SDSC gegenüber dem Magazin 'GoodGearGuide'. Und genau für solche Aufgaben wurde der neue Supercomputer der Einrichtung "Dash" geschaffen.

"Data-Mining-Aufgaben, bei denen nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen gesucht wird, können bei uns nun mehr als zehnmal schneller erledigt werden als mit deutlich größeren Supercomputern mit Festplatten-Speichern", so Snavely. Arbeitsbereiche des neuen Systems sind beispielsweise die Analyse der Entwicklung von Epidemien und die Erforschung der Entstehung der Erde.

Der Supercomputer Dash befindet sich derzeit in der Erprobungs-Phase und ist weltweit wohl das erste System seiner Art, dass mit SSDs arbeitet. Es handelt sich bei dem Rechner um einen Cluster aus Blade-Servern mit Xeon 5500-Quad-Core-Prozessoren von Intel. Die Leistung liegt bei insgesamt 5,2 Teraflops. Jeder der 68 Knoten verfügt über 1 Terabyte Flash-Speicher.
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