GTA: Take-Two einigt sich wegen Hot-Coffee-Mod

Spiele Vor geraumer Zeit mussten sich die Entwickler aus dem Hause Take-Two einer Sammeklage stellen, da man in "GTA: San Andreas" versteckte Sexspielchen integriert hatte, die man mit dem so genannten Hot-Coffee-Mod freischalten konnte. Jetzt konnte der Rechtsstreit mit einem Vergleich beigelegt werden. Dieser sieht vor, dass Take-Two 20 Millionen US-Dollar in einen Fonds einzahlt. Mit dem Geld sollen die Kläger entschädigt werden. Davon übernimmt die Versicherung des Spieleherstellers 15 Millionen US-Dollar. Allerdings muss noch das zuständige Gericht dem Vergleich zustimmen.


Unterdessen hat Take-Two die Ergebnisse für das dritte Quartal 2009 veröffentlicht. Das Unternehmen muss einen massiven Umsatzeinbruch hinnehmen. Im letzten Jahr nahm man im gleichen Zeitraum 433,8 Millionen US-Dollar ein - in diesem Jahr sind es nur noch 138,6 Millionen US-Dollar. Somit kommt ein Nettoverlust in Höhe von 55,5 Millionen US-Dollar zusammen, verglichen mit einem Nettogewinn über 51,8 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Im letzten Jahr konnte Take-Two noch von den Verkäufen des Spiels "Grand Theft Auto IV" profitieren, in diesem Jahr bleiben diese Umsätze aus. Zwar rangiert der Titel noch immer auf dem ersten Platz der Spieleliste, doch die Verkaufszahlen gingen ein Jahr nach der Veröffentlichung deutlich zurück.
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