Verkaufsverbot für Word: Kläger hofft auf Lösung
Der Chairman Loudon Owen sagte in einem Interview gegenüber US-Medien, dass er selbst die Office-Suite von Microsoft verwendet und deshalb hofft, dass Microsoft eine Lösung findet, so dass das Verkaufsverbot nicht vollstreckt werden muss. "Wir wollen Microsofts Geschäft nicht schädigen und wollen uns auch nicht mit all den Word-Nutzern anlegen", erklärte Owen.
Das Verkaufsverbot richtet sich lediglich gegen eine Word-Version, die die Patente von i4i verletzt. Würde Microsoft die entsprechende Technologie entfernen, so kann die Textverarbeitung weiterhin verkauft werden. Microsoft wird es durch das Urteil verboten, "jede Art von Microsoft Word-Produkten, die in der Lage sind, .XML, .DOCX oder DOCM Dateien (XML-Dateien) zu öffnen, welche angepassten XML-Code enthalten", zu vertreiben.
Microsoft hat nun 60 Tage Zeit, um eine Lösung zu entwickeln. Bereits gestern kündigte das Unternehmen an, in Berufung zu gehen. Experten gehen davon aus, dass die Patente von i4i einer genauen Überprüfung nicht standhalten werden.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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