Springer-Manager für Presse-Abgabe auf Neu-PCs
Damit schaltete er sich in die Auseinandersetzung um das Verhältnis zwischen Suchmaschinen und Conent-Anbietern ein. Zuletzt hatte Hubert Burda kritisiert, dass Unternehmen wie Google unverhältnismäßig viel an Online-Werbung verdienen, während journalistische Angebote nur schwer finanzierbar sind.
Laut dem Magazin 'Horizont.net' sieht Würtenberger in einer Zusatzabgabe beim kauf eines neuen Rechners eine Möglichkeit, mehr Geld für Presseerzeugnisse im Internet zur Verfügung zu stellen. Die Kritik von Burda an der Verteilung der Umsätze mit Online-Werbung hält er für "verständlich".
Der Markt für Werbung im Web hat ein Volumen von 2,5 Milliarden Euro. Davon fließen allein 1,5 Milliarden Euro an die Betreiber von Suchmaschinen. Lediglich 200 Millionen Euro bleiben hingegen für journalistische Angebote übrig, die Inhalte selbst erstellen.
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Christian Kahle
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