PC-Markt: Starkes Wachstum - außer in den USA

Wirtschaft & Firmen Der PC-Markt legte im Zeitraum Juli bis September weltweit weiter stark zu. In den USA machten sich jedoch bereits die Folgen der Finanzkrise bemerkbar. Betroffen war vor allem der Business-Markt. Laut einer aktuellen Statistik des Marktforschungsunternehmens Gartner wurden um dritten Quartal 80,6 Millionen Computer ausgeliefert. Das sind 15 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In den USA lag das Wachstum nach 17,4 Millionen verkauften Rechnern bei lediglich 4,6 Prozent.

"Der US-Business-Markt wurde von den Problemen der Wirtschaft am härtesten getroffen", sagte Gartner-Analystin Mika Kitagawa. Aber auch im Privatkundensegment schwächte sich das Wachstum demnach merklich ab.

Mit 18,4 Prozent Marktanteil konnte Hewlett Packard seine führende Position weltweit behaupten. Mit 15,1 Prozent Wachstum lag das Unternehmen auf Höhe des Gesamtmarktes. Dies gilt allerdings nicht für Dell. Hier lag die Steigerung zum Vorjahr nur bei 11,6 Prozent, wodurch der Marktanteil von 14,1 Prozent auf 13,6 Prozent nachgab.

Acer profitierte als drittgrößter Produzent vom aktuellen Netbook-Boom. Das Unternehmen konnte seine Verkaufszahlen um 47,3 Prozent steigern. Der Marktanteil legte so von 9,7 auf 12,5 Prozent zu. Auf den folgenden Plätzen finden sich Lenovo und Toshiba wieder.

In den USA liegt Dell hingegen vor Hewlett Packard. Acer wurde hier allerdings von Apple auf Platz 4 verdrängt. Der Computer-Hersteller aus Cupertino verbuchte ein Wachstum um 29,4 Prozent und verfügt nun mittlerweile über einen Marktanteil von 9,5 Prozent.

Weitere Informationen: Aktuelle Gartner-Studie
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