US-Wahl: Dürfen Vizepräsidenten Webmail nutzen?

Internet & Webdienste Der Wahlkampf in den Vereinigten Staaten ist derzeit in der heißen Phase und immer wieder kommen pikante Details über die Kandidaten ans Tageslicht. Nun ist die republikanische Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten, Sarah Palin, in der Kritik. Der Grund dafür ist, dass Palin E-Mails über Webmailer wie Yahoo und Co. verschickt haben soll. Auch wenn dies die Frage aufwirft, ob Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten nicht über entsprechende Dienste kommunizieren dürfen, sind wohl eher die Inhalte der E-Mails für die Kritik an Palin verantwortlich.

Wie es heißt, habe Palin ihre Position als Gouverneurin von Alaska missbraucht um Personen die ihr nicht lieb waren zu entlassen. So beispielsweise ihren ehemaligen Schwager, einen Landespolizisten, welcher nach der Scheidung von Palins Schwester aus seinem Job gefeuert wurde.

Mittels der Webmailer sollen Palin und ihre Mitarbeiter vertrauliche Dokumente versendet haben, in welchen anscheinend auch die Anweisungen zur Entlassung des ehemaligen Schwagers enthalten waren. Dabei habe man die Webmailer genutzt, um möglichen Strafandrohungen wegen Amtsverletzung zu entgehen.
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